MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Jonas Folger (19.): «Wieder Vertrauen finden»

Von Sharleena Wirsing
Rookie Jonas Folger überzeugte in seiner ersten Moto2-Saison bereits mit bärenstarken Leistungen. Doch derzeit steckt der schnelle Bayer in einem Tief. In Indy startet er von Platz 19.

Nach zwei Podestplätzen in den ersten sechs Rennen war die Welt für Jonas Folger noch in Ordnung. Der Rookie demonstrierte sein großes Talent. Doch nun ist der Kalex-Pilot seit drei Rennen punktelos und muss in Indy von Platz 19 starten.

Auf die Bestzeit von Mika Kallio verlor Folger aus dem AGR-Team 1,179 sec. «Der Start in das Qualifying war gar nicht so schlecht. Wegen der unsicheren Wetterlage bin ich gleich mit neuen Reifen rausgefahren und auch auf ansprechende Rundenzeiten gekommen. Aber am Ende ist es enttäuschend, schon wieder so ein schlechtes Qualifying abgeliefert zu haben. P19 entspricht nicht annähernd dem, wo ich normalerweise stehen könnte. Aus bislang unerklärlichen Gründen habe ich an den beiden vergangenen Tagen jegliches Vertrauen für das Motorrad verloren. Ohne Übertreibung ist mir fast in jeder Runde in irgendeiner Kurve das Vorderrad eingeklappt», berichtet der 20-Jährige.

Um die Probleme zu lösen, verfolgt das AGR-Team einen riskanten Plan. «Mit frischen Reifen war es akzeptabel, aber sobald diese abgebaut haben, war das Vertrauen weg. Wir haben viele Kleinigkeiten probiert, wie zum Beispiel das Fahrwerk härter oder weicher abgestimmt, aber wir haben noch keine Lösung gefunden. Normalerweise baut man an einem Rennwochenende das Motorrad niemals komplett um, aber in der momentanen Situation bleibt uns keine andere Wahl. Bis zum Warm-up werden wir daher auf den Stand von Barcelona wechseln. Das ist ein riskanter Weg, da die Streckeneigenschaften komplett unterschiedlich sind. Wir können nur hoffen, dass dies einigermaßen funktionieren wird und ich das notwendige Vertrauen wieder finde.»

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