MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Peter Öttl (KTM): «Ich arbeite an einer Moto3-Lösung»

Von Günther Wiesinger
Peter und Philipp Öttl

Peter und Philipp Öttl

Jerez-Sieger Philipp Öttl (22) wechselt nach dieser Saison von der Moto3-Klasse ins Red Bull-KTM-Tech3-Team. Papa Peter will sein Moto3-Team weiter betreiben. Auch wenn der Fahrer nicht aus der Verwandtschaft kommt.

Vor drei Jahren hat der fünffache GP-Sieger Peter Öttl für Sohn Phillip das Moto3-WM-Team Südmetall Schedl Racing gegründet. In den ersten zwei Moto3-Jahren war der Bayer im Interwetten-Team von Dani Epp und dann im TT-Motion-Team von Terrell Thien gefahren – immer auf KTM.

Für nächste Saison hat Philipp Öttl beim französischen Red Bull Tech3-KTM-Team für die Mioto2-WM unterschrieben. Der zweifache Moto3-Saisonsieger und aktuelle WM-Leader Marco Bezzecchi wird dort sein Teamkollege sein.

Seit dem Sachsenring-GP zeichnete sich der Deal mit Tech3-KTM für Öttl ab. Und seither überlegt Peter Öttl, ob er seinen Moto3-Rennstall nach dieser Saison weiterführen soll. Crew-Chief Stefan Kirsch, der schon für Vater Peter Öttl die GP-Maschinen vorbereitet hat und Philipp seit der IDM 125 betreut, wird den Jerez-GP-Sieger von 2018 nicht zu Tech3 begleiten. Die eingespielte Südmetall-Schedl-Technikcrew bleibt also verfügbar.

Peter Öttl hat sich in den letzten Wochen einige Fahrerkonstellationen angeschaut und auch überlegt, ob er den Dorna-Wunsch erfüllen und mit Tim Georgi (19) einen deutschen Nachwuchsfahrer in die WM bringen soll. Aber die Junioren-WM-Resultate des Berliners sind nicht gerade berauschend und sein Management offenbar nicht sonderlich professionell.

Wegen nicht bezahlter Sponsorbeträge durfte Georgi im Juli für Kiefer Racing nicht am CEV Repsol-Junioren-WM-Lauf in Aragón teilnehmen.

«Ich arbeite täglich an einer Moto3-Lösung für 2019», versicherte Peter Öttl im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Wie es schließlich aussehen wird, ist offen. In Silverstone gibt es weitere Gespräche. Ich glaube, es wird sich noch länger hinziehen. Wahrscheinlich noch bis Aragón Ende September.»

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