Superbike-WM: Toprak erwachte in einem Albtraum

Jack Miller: Husarenritt mit unterlegender Honda

Von Otto Zuber
Jack Miller: Kampf um den Anschluss an die Spitzengruppe

Jack Miller: Kampf um den Anschluss an die Spitzengruppe

Gegen die KTM- und Mahindra-Fahrer hatte der FTR-Honda-Pilot aus dem Racing Team Germany einen schweren Stand.

Mit einem Honda-Motor ist in dieser Saison in der Moto3-WM ein Podestplatz im Normalfall eine Utopie. Beim Barcelona-GP konnte sich Jack Miller mit der FTR-Honda des Racing Team Germany aber zunächst als einziger Honda-Pilot in der siebenköpfigen Spitzengruppe behaupten, die ansonsten aus Werks-KTM und zwei Mahindra bestand.

Der Australier musste einiges riskieren, um das Tempo der Titelanwärter Luis Salom, Alex Rins und Maverick Viñales halten zu können. Als diese zur Rennhälfte das Tempo verschärften, musste Miller zusammen mit Miguel Oliveira (Mahindra) abreissen lassen. An der FTR-Honda traten ausserdem Überhitzungserscheinungen auf. «Ich bin wirklich zufrieden mit dem Rennen», versicherte der IDM-125-Meister von 2011 nach seinem zweitbesten Ergebnis 2013 nach Rang 6 in Texas.

Miller: «Aber es war noch nicht perfekt. Ich fehlen immer noch einige Kleinigkeiten. Nach elf Runden wurde das Bike zu heiß und ich verlor Geschwindigkeit. Aber ich denke, in den nächsten Rennen werden wir für diese Dinge Lösungen finden.»

Mit John McPhee blieb der zweite Fahrer aus dem Team Caretta Technology – RTG punktelos. Teamchef Dirk Heidolf sagte: «Ich bin total happy, wir sind wieder ein Stück weiter voran gekommen. Jack hat alles gegeben, ich bin sehr zufrieden. John war gleich schnell wie Jack, er hing jedoch in einer Gruppe fest, aus der er sich nicht lösen konnte. Schade, denn die Rundenzeiten waren gut genug, um in die Region der Plätze 9 bis 14 fahren zu können. In Assen erwarten wir mehr.»

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