MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Andrea Dovizioso: «Viñales erkannte meine Schwächen»

Von Sharleena Wirsing
Maverick Viñales vor Andrea Dovizioso

Maverick Viñales vor Andrea Dovizioso

Um 0,461 sec verpasste Andrea Dovizioso auf der kraftvollen Ducati den MotoGP-Sieg beim Saisonauftakt in Katar. «Maverick hatte die richtige Strategie», räumte der Italiener ein.

Andrea Dovizioso erfreute in Katar die Ducatisti und lieferte sich ein heißes Duell mit Maverick Viñales um den Sieg in der Königsklasse. Am Ende unterlag der Italiener dem Yamaha-Werksfahrer um 0,4 sec.

Dovizioso war mit dem weichen Hinterreifen auf seiner Desmosedici unterwegs. «Ja, ich musste ein Risiko eingehen, das war richtig. Wir hatten vor dem Rennen einen guten Speed, aber wir hätten im Rennen nicht mit Maverick mithalten können. Seine Pace war besser. Das war die Wahrheit. Wir gingen dieses Risiko auch ein, weil die Luftfeuchtigkeit hoch war. Wenn du den weichen Reifen also nicht zu sehr pushst, kannst du ihn über die Distanz bringen. Alles lief sehr gut. Nach dem Sturz von Zarco führte ich. Ich konnte den Hinterreifen schonen. Nur so konnte ich das Rennen bis zum Ende durchhalten, denn ich wusste, dass Maverick eine bessere Pace und den härteren Reifen hat.»

«Ich versuchte, konstant zu fahren, aber das Potenzial des Hinterreifens nicht ganz auszunutzen. In den letzten fünf Runden baute der Hinterreifen aber trotzdem zu sehr ab. Ich konnte in den Rechtskurven daher nicht so schnell fahren wie Maverick. Doch ich war in manchen Kurven schneller als er. In den letzten fünf Runden habe ich alles versucht, aber Maverick erkannte meine Schwächen und überholte mich an der richtigen Stelle. Er baute dann eine kleine Lücke auf, was die richtige Strategie war», räumte Dovizioso ein.

«In den letzten fünf Runden musste ich alles geben, denn Viñales war etwas schneller als ich. An manchen Punkten einfach zu schnell. Ich bin aber wirklich happy, denn die Bedingungen waren trickreich und viele Fahrer machten Fehler. Ich danke meinem Team, denn wir machten einen guten Job und hatten eine gute Strategie. Zweiter sehr knapp hinter Maverick zu sein, ist ein großartiges Resultat», ist Dovizioso bewusst, der bereits 2016 in Katar hinter einem Yamaha-Werksfahrer Zweiter wurde. Damals war es Jorge Lorenzo, der nun sein neuer Teamkollege bei Ducati Corse ist.

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