MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Andrea Dovizioso: «Erscheine nun in anderem Licht»

Von Sharleena Wirsing
Andrea Dovizioso gewann 2017 sechs MotoGP-Rennen für Ducati

Andrea Dovizioso gewann 2017 sechs MotoGP-Rennen für Ducati

Ducati-Pilot Andrea Dovizioso ging als «Underdog» in die MotoGP-Saison 2017 und entpuppte sich dann als Marc Márquez’ härtester Konkurrent im Titelkampf. 2018 wird dieser Überraschungseffekt fehlen.

«Ich habe 2017 viel von Dovi gelernt. Vor allem, dass man keinen Gegner unterschätzen darf. Man muss mit jedem rechnen», zog Weltmeister Marc Márquez seine Lehren aus dem MotoGP-Titelkampf gegen Ducati-Pilot Andrea Dovizioso.

2018 ist «Desmo Dovi» nach sechs Saisonsiegen und WM-Rang 2 im letzten Jahr kein «Underdog» mehr, sondern zählt von Anfang an zum Favoritenkreis. «Das ist für mich ausschließlich positiv, denn wir haben nun das Gefühl und die Gewissheit, dass wir es schaffen können. Das ist sehr gut für mich, wird aber auch nicht zu viel ändern. Was das Team, das Bike und mich als Fahrer betrifft, wird es aber nicht viele Veränderungen geben. Darum bin ich überzeugt, dass wir ähnlich in die Saison 2018 starten werden, wie wir sie beendet haben. Unsere Gegner sehen uns aber nun in einem anderen Licht als noch zu Beginn der Saison», schmunzelte Dovizioso.

Doch der Italiener weiß, dass er mit Marc Márquez erneut einen starken Gegner im Kampf um die WM-Krone haben wird. 2017 holte der Spanier trotz 27 Stürzen an 18 Rennwochenenden den Titel. «Viele Fahrer stürzen oft, aber es gibt nur einen Marc», lachte Dovizioso. «Er stürzt selten in den Rennen. Marc ist einer der cleversten Fahrer in unserer Klasse. Obwohl er viel stürzt und mit dem Limit spielt, ist er in den wichtigen Momenten zur Stelle. Das ist gut für ihn.»

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