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Valentino Rossi: «Die Bikes verlangen dir alles ab»

Von Ivo Schützbach
Valentino Rossi: «Es ist großer Einsatz gefragt»

Valentino Rossi: «Es ist großer Einsatz gefragt»

​ Seit 1996 fährt Yamaha-Star Valentino Rossi im Motorrad-Grand-Prix. Kein anderer kann so gut beurteilen wie der 39-Jährige, was die Hitze in Thailand den Rennfahrern abverlangt.

Doktor Michele Zasa, einer der Leiter der Clinica mobile, behauptet, dass Rennfahrer vor 20 Jahren bei Bedingungen wie in Buriram kein Rennen durchgestanden hätten. Bei knapp 40 Grad im Schatten kann sich jeder ausmalen, wie heiß es in der Sonne ist. Hinzu kommt für die Fahrer die Hitzestrahlung der Motorräder und die Anstrengung. Die Bikes haben heute zwar viele elektronische Helfer, dafür aber auch deutlich mehr PS als vor 20 Jahren. Heute wird später und härter gebremst, schneller beschleunigt, die Reifen bieten mehr Grip und in den Kurven wird mit mehr Schräglage gefahren.

Am Motorrad-Stammtisch hört man trotzdem oft, dass die früheren 500-ccm-Zweitakter den Fahrern alles abverlangten, dass es nie ein schwieriger zu fahrendes MotoGP-Bike gab.

Valentino Rossi feierte vergangenen Freitag seinen 39. Geburtstag, der älteste MotoGP-Pilot war vor 20 Jahren schon dabei. Er muss wissen ob es stimmt, was Doktor Zasa sagt.

«Die Bedingungen sind wirklich am Limit, in Malaysia war es wegen der hohen Luftfeuchtigkeit aber noch schwieriger», hielt der neunfache Weltmeister fest. «Problematisch an diesem Test ist, dass er zu Saisonbeginn stattfindet, wenn du noch nicht auf 100 Prozent bist. Während der Saison fühlt man sich normal besser. Aber ohne Frage, hier ist großer Einsatz gefragt.»

Haben die Fahrer früher weniger für ihre Fitness getan? Rossi lacht: «Für mich war damals alles einfacher, ich war 20 Jahre jünger. Die Motorräder heute verlangen dir aber mehr ab als vor 20 Jahren. Sie sind schneller, die Motoren drehen höher. Man muss viel mit diesen Maschinen arbeiten.»

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