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Pramac-Ducati: Steuerskandal um Titelsponsor Alma

Von Nora Lantschner
Das Alma-Logo prangte bisher prominent auf der Pramac-Ducati

Das Alma-Logo prangte bisher prominent auf der Pramac-Ducati

Nach dem Hinterradflügel sorgt Alma, Titelsponsor von Pramac Racing, für Unruhe im Ducati-Lager: Luigi Scavone, der an der Spitze der Gruppe Alma steht, wurde verhaftet. Der Grund: Steuerhinterziehung in Millionenhöhe.

Die Diskussionen um den Ducati-Spoiler, der in Doha auch an der Desmosedici GP19 von Jack Miller zum Einsatz kam, sind noch immer nicht verflogen und schon steht Pramac-Ducati neuer Ärger ins Haus – diesmal mit Titelsponsor Alma. Der Schriftzug der italienischen Zeitarbeitsagentur ist seit 2017 beim Ducati-Satellitenteam zu sehen, seit 2018 tritt Alma als Titelsponsor auf.

Das Problem: Die Alma-Gruppe sorgt in den italienischen Medien zurzeit für Schlagzeilen, weil deren Chef Luigi Scavone im Zuge von Ermittlungen der Finanzpolizei verhaftet worden ist – er wird der Steuerhinterziehung beschuldigt. Dabei geht es um eine beeindruckende Summe: 70 Millionen Euro sollen im Zeitraum 2015 bis 2017 am italienischen Fiskus vorbei geschleust worden sein. Insgesamt wird gegen 27 Personen ermittelt, betroffen sind 32 Gesellschaften.

Pikantes Detail am Rande: Medienberichten zufolge wollte sich Scavone zum Zeitpunkt der Festnahme nach Dubai absetzen. Beamte fanden in seiner Villa in Kampanien ein Flugticket sowie eine Tasche voll mit Bargeld – angeblich mehr als 200.000 Euro.

Pramac-Ducati reagierte unterdessen auf den Skandal um den Titelsponsor: Das Logo von Alma verschwand bereits von den Social-Media-Kanälen des italienischen Rennstalls, auch auf der Verkleidung der MotoGP-Bikes von Jack Miller und Francesco Bagnaia ist es in Argentinien nicht mehr zu sehen.

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