MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Barbera und Aoyama: Bald mit pneumatischen Ventilen

Von Oliver Feldtweg
Die Avintia-Blusens-CRT-Piloten Héctor Barbera und Hiroshi Aoyama haben 2013 noch viel vor. Die neuen Kawasaki-Motoren sollen dabei helfen.

Das Avintia Blusens MotoGP-Team mit den FTR-Kawasaki-Piloten Héctor Barbera und Hiroshi Aoyama kehrt am Wochenende beim nächsten WM-Lauf auf dem Indianapolis Motor Speedway wieder zum Renngeschehen zurück.

In der bisherigen Saison haben die beiden Claiming-Rule-Piloten unterschiedlich abgeschnitten. Barbera hat als WM-Vierzehnter immerhin 21 Punkte gesammelt, während der Japaner nach etlichen Stürzen und Verletzung bisher schwer enttäuscht hat. Er hat erst einen Punkt errungen und ist in der WM-Tabelle an die 25. Position abgesackt.

«Ich werde in Indy in erstklassiger Verfassung sein», ist Barbera überzeugt. «Meine Batterien sind wieder frisch aufgeladen. Die Pause hat mir sehr gut getan. Ich habe Energie getankt und bin bereit, um in der zweiten Saisonhälfte starke Leistungen zu zeigen.»

«In Laguna bin ich bester CRT-Pilot geworden, dieser Sieg in der Privatfahrer-Kategorie baut mich auf», fährt der Spanier fort. «Ich habe gute Erinnerungen an die Rennen in Amerika. Letztes Jahr habe ich zwar in Indy wegen einer Verletzung gefehlt. Aber ich freute mich auf diese nächste Bewährungsprobe. Wir erwarten technische Neuerungen und möchten näher an die CRT-Bikes von Aprilia heranrücken.»

Wie diese technischen Errungenschaften aussehen, wissen SPEEDWEEK.com-User schon seit geraumer Zeit: Kawasaki-Tuner Akira testet in Frankreich neue CRT-Motoren mit pneumatischem Ventiltrieb auf dem Prüfstand. Sie sollen spätestens am Montag nach dem Misano-GP erstmals auf der Rennstrecke erprobt und dann so rasch als möglich eingesetzt werden.

Hiroshi Aoyama hat sich von seiner langwierigen Handverletzung erholt. «Bei den letzten Rennen konnte ich wegen meiner Handverletzung nicht mithalten», erklärt Aoyama, der 250-ccm-Weltmeister von 2009. «In der dreiwöchigen Pause habe ich sehr viel Therapie gemacht und mich bestmöglich auf Indy vorbereitet. In Laguna konnte ich nur jeweils kurze Sessions fahren, dann setzten die Schmerzen ein. In Indy sollte es viel besser gehen. Das Gefühl für das Motorrad hat sich gebessert. Ich bin gespannt auf die nächsten Rennen.»

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