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MotoGP: Extra-weiche Hinterreifen verschwinden 2016

Von Oliver Feldtweg
Bridgestone-Reifen: Die weichen Hinterreifen gibt es nur noch bis Ende 2015

Bridgestone-Reifen: Die weichen Hinterreifen gibt es nur noch bis Ende 2015

Die extra-weichen Hinterreifen der Open-Class sorgen 2014 zumindest in den MotoGP-Trainings und im Qualifying für Verwirrung. 2016 soll damit Schluss sein.

In diesem Jahr und im nächsten Jahr bekommen die Open-Class-Teams jene weicheren Hinterreifen, die eigentlich 2012 und 2013 für die Claiming-Rule-Bikes vorgesehen waren, die von Superbike-Rennmotoren (Aprilia RSV4, BMW S1000RR, Honda CBR1000RR, Kawasaki ZX-10R) angetrieben wurden, 30 bis 40 PS weniger leisteten und deshalb weichere Mischungen brauchten. Der PS-Mangel bedeutete, dass die Reifen nicht auf Betriebstemperatur kamen.

Heute profitieren in erster Linie die Prototypen-Fahrer von Ducati (Dovizioso, Crutchlow und Iannone) sowie Forward-Yamaha (Aleix Espargaró, Edwards) von diesen Reifen.

In der Saison 2016 übernimmt Michelin von Bridgestone die Rolle des Einheitsreifen-Lieferanten, dann werden diese weicheren Optionen mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder von der Bildfläche verschwinden.

Race-Director Mike Webb ist überzeugt, dass die inzwischen umstrittenen weicheren Hinterreifen in zwei Jahren der Vergangenheit angehören werden.

«Als die ersten CRT-Maschinen gebaut wurden, waren sie für die herkömmlichen MotoGP-Reifen nicht brauchbar, weil sie nicht genug Hitze erzeugt haben», erklärte Mike Webb gegenüber MCN. «Aber jetzt sind sogar die wirklich privaten Maschinen wie die Avintia Kawasaki deutlich stärker geworden. Sie können jetzt die härteren Mischungen verwenden. Auch die Production-Racer von Honda und die Open-Yamaha sind sehr nahe an den Prototypen dran. Die Notwendigkeit für die superweichen Hinterreifen wird 2016 nicht mehr gegeben sein. Dann werden alle die gleichen Mischungen verwenden.»

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