MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

«Hernandez ist schnell», sagt Teamchef Guidotti

Von Sharleena Wirsing
Da Yonny Hernandez sich beim Supermoto-Training eine Schulterluxation zugezogen hatte, war er auch beim zweiten Sepang-Test noch angeschlagen.

Pramac-Ducati-Pilot Yonny Hernandez litt in der Hitze von Sepang noch unter Schmerzen in seiner lädierten linken Schulter – besonders in den Bremszonen und bei schnellen Richtungswechseln. Trotzdem reihte sich der Kolumbianer auf Rang 13 der Zeitenliste direkt hinter Teamkollege Danilo Petrucci ein.

Hernandez lag 1,488 sec hinter der Spitze. «Wir kennen Yonny nun seit über einem Jahr. Es gibt also keine Geheimnisse mehr. Er kennt die Dynamik an den Rennwochenenden. Er muss nun einfach wieder fit werden, um schneller sein zu können», weiß Teamchef Francesco Guidotti.

2015 pilotierte Hernandez eine GP14.2, während Petrucci eine GP14 fährt. «Die Maschine von Yonny ist anders als das letztjährige Modell», stellte Guidotti fest. «Das neue Bike ist besser, daher sollte Yonny auch schneller sein, auch wegen des geringeren Reifenverschleißes. Er ist ein schneller Pilot. Wir versuchen ihm eine Maschine bereitzustellen, die seinen Fähigkeiten angemessen ist.»

Nachdem Hernandez den ersten Sepang-Test verpasste, war das Team auch mit dem zweiten Test nicht ganz zufrieden. «Leider hatten wir nicht die Möglichkeit, genug am Set-up zu arbeiten, da Yonny nach der Verletzung noch nicht in der besten Verfassung war. Wenn man das jedoch bedenkt, war er schnell unterwegs. Nach drei Monaten abseits der Strecke ist er aber noch nicht dort, wo er sein wird. In Katar erwarten wir, dass er zulegen kann.»

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