MotoGP: Marc Marquez ist der Sturzkönig

FP1: Marc Márquez und Dani Pedrosa an der Spitze!

Von Sharleena Wirsing
Honda zeigt Zähne. Marc Márquez umrundete den 4,7 Kilometer langen Circuit de Barcelona-Catalunya als Schnellster vor Repsol-Honda-Teamkollege Dani Pedrosa.

Honda lieferte für den Barcelona-GP neue Komponenten, nachdem Marc Márquez mangelnde Stabilität am Hinterrad und den zu aggressiven Motor der RC213V kritisiert hatte. Der Weltmeister liegt derzeit nur auf WM-Rang 5. Durch eine Kombination aus Elektroniksetting und einem neuen Auspuff will Honda den aggressiven Motor zähmen.

Suzuki-Pilot Aleix Espargaró setzte sich früh im ersten Training an die Spitze. Auch die Suzuki-Piloten erhielten für den Barcelona-GP ein Update. Die Japaner lieferten einen überarbeiteten Motor, der mehr Leistung bringen soll. Auf der über einen Kilometer langen Geraden von Barcelona wäre dies ein großer Gewinn.

Andrea Iannone, der noch unter den Nachwirkungen seiner Schulterverletzung leidet, fand sich nach wenigen Minuten im Kies wieder. Er kam in Kurve 10 von der Strecke ab, konnte sich aber auf der Ducati halten.

25 Minuten vor Schluss rangierte Aleix Espargaró auf Platz 1 vor Jorge Lorenzo, Marc Márquez, Dani Pedrosa und Valentino Rossi. Als bester Ducati-Pilot lag Andrea Dovizioso mit der GP15 auf Platz 6. Open-Yamaha-Pilot Stefan Bradl schob sich auf Platz 15 hinter Nicky Hayden.

Bis acht Minuten vor Schluss veränderte sich an der Spitze nichts. Dann schnappte sich Pramac-Pilot Yonny Hernandez den vierten Rang und verdrängte Dani Pedrosa.

Dani Pedrosa schoss vier Minuten vor Schluss an die Spitze und löste Aleix Espargaró ab. Open-Star Nicky Hayden schob sich auf Platz 7 vor Valentino Rossi.

Marc Márquez legte in den letzten zwei Minuten rote Sektorzeiten vor und rückte auf Platz 1 nach vorne. Mit 1:41,808 min legte der Weltmeister die Bestzeit vor. Zum Vergleich: Die Pole-Zeit von Dani Pedrosa 2014 lag bei 1:40,985 min.

Hinter Márquez reihte sich Repsol-Honda-Teamkollege Dani Pedrosa ein, der 0,210 sec verlor. Dahinter folgten Aleix Espargaró (Suzuki), Jorge Lorenzo (Yamaha), Maverick Viñales (Suzuki), Yonny Hernandez (Ducati).

Nicky Hayden hielt sich mit der Open-Honda auf Platz 7 vor Valentino Rossi und Andrea Dovizioso. Stefan Bradl aus dem Athinà-Forward-Team belegte Platz 16.

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