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Andrea Dovizioso: «Keine ungeschriebenen Gesetze»

Von Sharleena Wirsing
Andrea Dovizioso auf der Ducati GP15

Andrea Dovizioso auf der Ducati GP15

Am Samstag musste sich Andrea Dovizioso nach einem Sturz im vierten Training auch im Qualifying unter Wert geschlagen geben. Mit der Ducati GP15 erreichte er nur den neunten Startplatz.

1,234 sec trennten Ducati-Pilot Andrea Dovizioso im MotoGP-Qualifying in Valencia von der Bestzeit, die Yamaha-Pilot Jorge Lorenzo vorgelegt hatte. «Leider stürzte ich in der zweiten Runde des vierten Trainings. Das erzeugte Probleme für unsere Arbeit am Nachmittag.»

«Im Qualifying konnten wir das Gefühl mit dem Bike etwas verbessern. Doch ich musste die Maschine wechseln und die Reifen vom Morgen verwenden. Sie waren ziemlich alt. Daher können wir keinen direkten Vergleich zu den Gegnern ziehen. Was die zweite Gruppe betrifft, sollten wir ziemlich stark sein. Wir haben ihre Pace. Im Rennen wird die Konstanz über 30 Runden den Unterschied machen. Das macht wohl mehr aus als der Speed», ist der Italiener überzeugt.

«Leider konnte ich im Qualifying nicht pushen. In der Kurvenmitte hatte ich Probleme und konnte daher keine schnelle Runde fahren. Meine Rundenzeit ist in Ordnung. Der Start ist hier auf dieser engen und langsamen Strecke sehr wichtig. Die Reifen werden vor allem hinten stark nachlassen», vermutet der Ducati-Pilot. «Die Traktion wird in den letzten acht Runden sehr stark nachlassen. Die Konstanz wird sehr wichtig sein.»

Es heißt, dass es ein ungeschriebenes Gesetz unter den Fahrern geben soll, dass man einem WM-Anwärter im letzten Rennen einen Meter mehr Platz lässt. Stimmt das? «Wenn eine Regel nicht in schriftlicher Form vorliegt, dann existiert sie nicht», stellte Dovizioso klar.

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