MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

MotoGP: Was Rossi zu seinem Comeback sagt

Von Günther Wiesinger
Rossi am Donnerstag auf dem Sachsenring

Rossi am Donnerstag auf dem Sachsenring

Valentino Rossi trat am Donnerstag um 17 Uhr auf dem Sachsenring erstmals seit dem Mugello-GP den Medien gegenüber.

Am Donnerstag um 16 Uhr unterzeichnete der Leitende Rennarzt und Medical Officer Dr. Jörg-Uwe Fischer eine ärztliche Unbedenklichkeitserklärung, damit stand [*Person Valentino Rossi*]s Teilnahme am GP von Deutschland nichts mehr im Weg.

Um 17 Uhr setzte sich Rossi an der Pressekonferenz artig neben Pedrosa und Lorenzo, schüttelte den beiden Nachbarn zur Begrüssung die Hand und legte dann die beiden Krücken zur Seite.

Der neunfache Weltmeister sagte, er habe nach dem Mugello-Crash (offener Schienbeinbruch rechts) in den sechs Tagen im Krankenhaus eine schwierige Phase erlebt. «Zuerst hiess es, ich müsse fünf Monate pausieren, dann drei Monate bis Misano. Ein Woche später war von Brünn Mitte August die Rede», erzählte der 31-jährige Italiener. «Nach einer weiteren Woche haben wir Sachsenring als Comeback-Termin ins Auge gefasst. Dann ging alles recht schnell. Nach dem ersten Superbike-Test in Misano hat mir noch alles weh getan. In Brünn ging am vergangenen Montag alles viel besser. Jetzt bin ich neugierig, wie ich mit der MotoGP-Maschine zurechtkomme. Die 30 Rennrunden hier werden mir viel abverlangen.»

Ein Normalsterblicher wird nach so einer Verletzung für fünf Monate krank geschrieben, Rossi sass nach 32 Tagen wieder im Rennsattel und tritt nach sechs Wochen wieder bei einem Grand Prix an. Verrückt? «Ich bin ja kein Fussballer, nur Motorradfahrer. Da werden die Beine nicht so stark beansprucht», stellte Rossi schmunzelnd fest.

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