MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Comeback mit 46: Alex Barros siegte in Brasilien

Von Ivo Schützbach
Von 1986 bis 2007 fuhr Alex Barros in verschiedenen Grand-Prix-Klassen, die meisten seiner Rennen in der Königsklasse 500 ccm und später MotoGP. Seit 2006 ist der Brasilianer auch auf Superbikes unterwegs.

Fünfmal beendete Alex Barros die MotoGP-WM zwischen 1996 und 2004 auf Platz 4. Der Brasilianer gewann in der Königsklasse sieben Rennen und brauste 32 Mal aufs Podest.

Nach 20 Jahren im Grand-Prix-Sport wechselte Barros 2006 in die Superbike-WM und fuhr für Klaffi Honda immerhin sechsmal aufs Podest, in Imola gewann er sein einziges Rennen. Die Weltmeisterschaft beendete Barros hinter Troy Bayliss, James Toseland, Noriyuki Haga, Troy Corser und Andrew Pitt auf Rang 6.

2007 versuchte sich Barros noch einmal in MotoGP, schaffte es im Team Pramac d’Antin Ducati in Mugello sogar als Dritter hinter Valentino Rossi und Dani Pedrosa aufs Podest, wurde in der WM aber nur Zehnter und beendete anschließend seine Karriere.

Nun gab der heute 46-Jährige in Brasilien sein Comeback und gewann das Saisonfinale der SuperBike Series Brasil (BRSBK) in Sao Paulo auf einer BMW S1000RR, die er im eigenen Team BMW Motorrad Alex Barros Racing einsetzt.

Im ersten Rennen holte Barros Platz 2. Der Argentinier Diego Pierluigi, Stammpilot im Barros-Team, komplettierte den BMW-Erfolg als Vierter. Im zweiten Lauf verbesserte Barros sein Ergebnis, feierte einen sensationellen Sieg und fuhr die schnellste Rennrunde. Neben ihm stieg Pierluigi als Dritter aufs Podium.

Ob er weitere Rennen bestreiten wird, lässt Barros offen.

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