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Warum Marco Melandri (4./Ducati) das Podium verpasste

Von Kay Hettich
Marco Melandri wurde im ersten Rennen guter Vierter

Marco Melandri wurde im ersten Rennen guter Vierter

Erst auf der Zielgerade zum ersten Rennen der Superbike-WM in Buriram/Thailand verlor Marco Melandri (Ducati) eine Podiumsplatzierung. Dafür lockt im zweiten Lauf die Poleposition.

Es war das erste Rennen von Marco Melandri auf dem Chang International Circuit in Buriram/Thailand, doch der Ducati-Pilot ließ schon am Freitag und in der Superpole jeweils als Dritter, dass mit ihm zu rechnen sein wird.

Nach Rennstart war es der Ducati-Pilot, der als Einziger Kawasaki-Pilot Jonathan Rea folgen konnte. Doch während der Brite seinen Speed über 20 Runden konstant durchziehen konnte, musste Melandri nach einigen Runden klein bei geben. Am Ende verlor er eine mögliche Podiumsplatzierung an seinen Ducati-Teamkollegen Chaz Davies und Kawasaki-Pilot Tom Sykes.

«Wegen der Hitze war es ein echt hartes Rennen, körperlich habe ich es aber gut überstanden», erzählte Melandri. «Zuerst habe ich mich mächtig angestrengt, um Rea folgen zu können. Ich konnte aggressiver fahren als noch auf Phillip Island, noch fehlt aber etwas.»

Später stellte sich heraus: Die Vorderbremse seiner Panigale R machte Probleme, weshalb der 34-Jährige Speed herausnehmen musste.

«Im Verlauf des Rennens bekam ich dann Probleme mit der Bremse», bestätigt der Italiener. «In den Trainings hatten wir damit keine Schwierigkeiten, aber da fuhr ich auch keine Rennsimulation. Dadurch konnte ich aber am Ende keine konstanten Rundenzeiten mehr fahren. Positiv ist, dass ich am Samstag von der Poleposition starten werde. Das könnte sich als Vorteil erweisen, gerade weil meine härtesten Konkurrenten nur in der dritten Reihe stehen.»

In der Gesamtwertung belegt Marco Melandri den fünften WM-Rang.

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