Superbike-WM: Toprak Razgatlioglu sieht schwarz

Althea: Torres fürchtet Briten, De Rosa muss liefern

Von Kay Hettich
Jordi Torres ist wieder gesund, der Respekt vor den Briten bleibt

Jordi Torres ist wieder gesund, der Respekt vor den Briten bleibt

Beim Meeting der Superbike-WM in Donington könnten gute Platzierungen für Althea BMW noch schwieriger werden als ohnehin schon. Jordi Torres blickt mit Sorge auf die vielen Briten, Raffaele De Rosa muss durchstarten.

Die Superbike-WM wird von britischen Fahrern dominiert, gleich sechs Piloten der Top-10 stammen von der Insel. Wenn nun am Wochenende das Meeting in Donington auf dem Programm steht, ergänzen mit Leon Haslam und Jake Dixon zwei weitere Briten als Gaststarter das Feld. Für Piloten wie Jordi Torres von Althea BMW sind das potentielle Gegner, die ihm ein besseres Finish kosten könnten. Dass beim Heimrennen alle Briten hochmotiviert sind, kommt erschwerend hinzu,

«Ich mag die Piste in Donington – aber es ist nie einfach in Großbritannien, weil die Briten bei ihrem Heimrennen enorm stark sind», grübelte der Spanier, der zuletzt in Imola trotz Erkrankung einen fantastischen achten Platz einfahren konnte. «Ich bin wieder zu 100-Prozent gesund! Hoffentlich können wir also direkt ab Freitag effektiv arbeiten und uns für die Rennen am Samstag und Sonntag vorbereiten.»

Donington Park ist bereits das dritte Meeting von Raffaele De Rosa als Stammpilot bei Althea BMW. Nach bescheidenen Ergebnissen in Assen und Imola wird auch auf den Nachfolger von Markus Reiterbeger der Druck größer, bessere Resultate abzuliefern. «Imola war hart, aber jetzt kommen wir zu einer meiner Lieblingsstrecken nach Donington – 2016 habe ich das Rennen im Superstock-1000-Cup gewonnen», schöpft der 30-Jährige Hoffnung aus Neapel Hoffnung. «Ich hoffe dort das richtige Gespür zu finden, um die letzten Ergebnisse zu verbessern. Wir werden Schritt für Schritt daran arbeiten.»

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