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Jordi Torres (7.): «Die BMW hat noch Baustellen»

Von Kay Hettich
Jordi Torres zeigte mit Platz 7 ein starkes Rennen

Jordi Torres zeigte mit Platz 7 ein starkes Rennen

Mit seiner bewährten Stärke im Renntrimm erkämpfte Jordi Torres als Siebter im ersten Lauf der Superbike-WM in Laguna Seca das beste BMW-Ergebnis. SPEEDWEEK.com sprach mit dem schnellen Spanier.

Als Neunter der Qualifyings und Platz 11 in der Superpole startete das Meeting der Superbike-WM in Laguna Seca für Althea-BMW-Pilot Jordi Torres harzig. Doch wie schon so oft steigerte sich der Spanier im Rennen und kreuzte als guter Siebter die Ziellinie.

Gegenüber SPEEDWEEK.com erklärte Torres, das bisherige Rennwochende aus seiner Sicht.

Jordi, von Startplatz 11 Siebter zu werden, damit kannst du zufrieden sein!

Berücksichtigt man die Trainings und die Superpole, war das Rennen nicht so übel – aber dennoch sehr schwierig. Bei der Hitze hatte ich Probleme in den Kurven, vor allem am Kurvenausgang. Dadurch konnten wir nicht unsere maximale Performance zeigen.

Die Steigerung zwischen Trainings und Rennen war offensichtlich. Habt ihr irgendwas geändert?

Zuerst für die Superpole, aber das war nicht genug. Also haben wir fürs Rennen noch ein paar Änderungen vorgenommen. Damit hat die BMW zwar besser funktioniert, ein paar Baustellen sind aber geblieben, zum Beispiel rutschte das Hinterrad stark durch.

Wie erklärst du dir dann das verbesserte Ergebnis?

Ich denke das ist normal für unsere Rennen, indem wir unseren Speed bis zur letzten Runde durchziehen können. Meine Pace selbst habe ich aber – wenn überhaupt – nur marginal gesteigert.

Am Rennsonntag wirst du statt von elf, aus der zweiten Reihe von Platz 4 ins Rennen starten – ein großer Vorteil in Laguna Seca!

Dadurch ändert sich einiges! In den ersten Runden werde ich die Piloten vor mir versuchen, zu schlagen. Die Ducati und Kawasaki haben aber eine schnellere Pace. Aber jetzt haben wir gute Daten, mit denen wir für das zweite Rennen etwas verbessern können. Wir wollen das Einlenkverhalten verbessern und dieses extreme sliden am Hinterrad minimieren.

In der ersten Reihe stehen Melandri, Fores und Camier – zumindest die beiden Letzteren willst du also schnappen?

Ich werde es in jedem Fall versuchen, das ist unser Ziel für das zweite Rennen. Wobei wir schon wissen, dass uns etwas aus diese beiden fehlt – und auch auf Laverty. Aber ich werde mich mächtig anstrengen und es ist eine gute Gelegenheit, sich bei den anderen etwas abzuschauen.

 

 

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