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Red Bull Honda: Elektronik von Motor überfordert

Von Kay Hettich
Beim Portimao-Test wird Red Bull Honda viel neues ausprobieren

Beim Portimao-Test wird Red Bull Honda viel neues ausprobieren

Mit einer Entwicklungs-Offensive geht Red Bull Honda in die letzten Meetings der Superbike-WM 2018. Man erkannte, dass auch die Elektronik von Marelli nicht alle Probleme lösen kann.

Allein durch die Verpflichtung von Leon Camier machte Red Bull Honda einen Schritt nach vorne. Der Brite sorgte bereits beim zweiten Saisonmeeting in Buriram/Thailand als Vierter noch mit der Cosworth-Elektronik für das beste Ergebnis der neuen CBR1000RR SP2. Seit Aragón ist die Elektronik von Marelli im Einsatz. Durch Verletzungen von Camier stagnierte die Entwicklung.

Doch für den Portimão-Test kündigte Chris Pike, bei Honda Europe für die Superbike-Aktivitäten verantwortlich, ein gewaltiges Testprogramm an. Zwei neue Chassis-Optionen sowie ein Motorupdate nebst neuem Akrapovic-Auspuff und signifikanten Änderungen an der Elektronik sollen den Abstand zur Spitze verkleinern. Um das Programm abzuarbeiten, wurden zusätzliche Testtage gebucht. Neben den beiden Red Bull Honda-Werkspiloten wird auch Triple-M-Pilot PJ Jacobsen unterstützen.

Die neue Motorenspezifikation soll eine lineare Kraftentfaltung haben, damit die Elektronik weniger in das Motormanagement eingreifen muss. «Unser Motorrad ist in einigen Bereichen sehr gut. Wir haben mit dem Wechsel zur Magneti Marelli Elektronik auch bei der Chassis-Entwicklung große Fortschritte gemacht. An diesen beiden Bereichen dürfen wir aber nicht nachlassen und müssen weiterarbeiten», betonte Pike. «Unsere Power ist nicht so schlecht, aber wir müssen uns auf die natürliche Kraftentfaltung des Motors konzentrieren und weniger auf die Elektronik, um die Leistung zu glätten.»


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