MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Marco Melandri brachte Aprilia auf die Siegerstraße

Von Ivo Schützbach
Marco Melandri weiß, was er von Aprilia braucht

Marco Melandri weiß, was er von Aprilia braucht

Es hatte einen Wert, dass Marco Melandri in Sepang auf den Tisch klopfte, seither ist der schnelle Italiener wieder siegfähig. Die Freitags-Qualifyings der Superbike-WM in Misano beendete er als Dritter.

«Ich weiß genau was ich brauche, um schnell zu sein», sagte Marco Melandri vor Wochen zu SPEEDWEEK.com. Vor den letzten Rennen in Malaysia hatte er die Schnauze voll vom Hinterherfahren und schlug erneut auf den Tisch. Aprilia veränderte daraufhin die Abstimmung der Gabel radikal und siehe da: Melandri hat wieder ein Gefühl für das Vorderrad und kann die Gegner nach Herzenslust ausbremsen.

Seinen beiden Siegen in Malaysia ließ der Superstar bei seinem Heimrennen in Misano die drittbeste Trainingszeit am Freitag folgen. Lediglich Davide Giugliano (Ducati) und Weltmeister Tom Sykes (Kawasaki) waren schneller. «Ich fühle mich gut», unterstrich der Aprilia-Werksfahrer mit einem fetten Grinsen im Gesicht. «Wir haben mit der Abstimmung dort angefangen, wo wir in Sepang aufhörten und diese dann Schritt für Schritt verbessert. Im ersten Sektor sind wir noch nicht schnell genug, aber ich mache mir keine Sorgen. In den Rennen passieren immer leicht Fehler. Ich bevorzuge es deshalb, lieber etwas langsamer zu sein, dafür aber konstante Zeiten zu fahren. In Misano ist überholen schwierig. Umso wichtiger ist es, dass ich mich am Samstag für einen vorderen Startplatz qualifiziere.»

Melandri liegt vor den Rennen in Misano 54 Punkte hinter WM-Leader Tom Sykes. Da der Engländer an den Nachwirkungen seines Sepang-Sturzes leidet – Prellungen, Blutergüsse und möglicherweise die rechte Hand gebrochen – hat Melandri beste Chancen, Punkte gutzumachen.

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