MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Riccardo Russo: Jetzt bekommt er die WM-Chance

Von Gino Bosisio
WM-Rookie Riccardo Russo

WM-Rookie Riccardo Russo

2012 kämpfte Riccardo Russo mit Michael van der Mark auf Augenhöhe um den Titel in der Superstock-600-EM. Nun steigt auch der Italiener in die Supersport-WM auf.

Zwölf Punkte fehlten Riccardo Russo letztes Jahr zum Titelgewinn in der Superstock-600-EM gegen den schnellen Niederländer Michael van der Mark. Russo stand in zehn Rennen neunmal auf dem Podest, siegte viermal. Doch während sich van der Mark (Pata Honda) bereits bei seinem ersten Rennen in der Supersport-WM in der Weltspitze etablierte und aktuell hinter Kenan Sofuoglu (Mahi Kawasaki) und Sam Lowes (Yakhnich Yamaha) auf WM-Rang 3 liegt, ist Russo in Rookie, der beim Europa-Auftakt im MotorLand Aragón am 14. April sein WM-Debüt geben wird.

Russo startet in Aragón dank finanzieller Unterstützung der Italienischen Föderation FMI für Puccetti Kawasaki auf einer ZX-6R. Das Team hatte am 22. Februar in Almeria/Spanien einen ersten Test, sodass Russo das neue Motorrad kennenlernen konnte. Der 20-Jährige konnte bei seiner ersten Fahrt einige vielversprechende Rundenzeiten erreichen und hat sich 2013 die Top-10 als Ziel gesetzt.

«Ich bin sehr glücklich, jetzt in der Supersport-WM dabei zu sein», hielt Riccardo Russo fest, «auch wenn ich das erste Rennen in Australien verpasst habe. Ich bin zufrieden mit der ZX-6R, es ist ein sehr konkurrenzfähiges Motorrad und ich habe mich gleich darauf wohlgefühlt. Ich brauche nur noch mehr Runden auf der Rennstrecke. Ich hoffe, dass ich bei meinem Debütrennen eine gute Leistung zeigen kann, auch wenn ich mich noch nicht so mit der Elektronik auskenne.»

Video von den Testfahrten in Almeria an Bord von Stefano Crucciani:

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