MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Toro Rosso-Talent Daniil Kvyat: «Ich habe überlebt»

Von Rob La Salle
Daniil Kvyat: «Nach der Bestätigung für 2017 bin ich schon sehr viel entspannter»

Daniil Kvyat: «Nach der Bestätigung für 2017 bin ich schon sehr viel entspannter»

Daniil Kvyat musste in diesem Jahr viele bittere Pillen schlucken und eine Leistungskrise überwinden. Der Toro Rosso-Rückkehrer gesteht: «Diese Saison fühlt sich an wie zehn Meisterschaften.»

Im Mexiko-GP musste sich Daniil Kvyat nach einer 5-Sekunden-Strafe mit dem 18. Rang begnügen. Der Russe wurde von den Regelhütern Garry Connelly, Silvia Bellot, Danny Sullivan und Jorge Rodriguez bestraft, nachdem er sich im Duell mit Romain Grosjean in der Stadion-Passage durch einen Ausritt einen Vorteil verschafft hatte.

Für die Strafe zeigte Kvyat nach dem Rennen kein Verständis, er schimpfte über die willkürlichen Entscheidungen der Rennkommissare. Die Strafe war die letzte einer ganzen Reihe von bitteren Pillen, die der 22-Jährige in diesem Jahr schlucken musste. Denn nach seinem Heim-GP wurde er zugunsten von Max Verstappen vom Red Bull Racing-Team in die Nachwuchstruppe Toro Rosso verschoben, die er Ende 2014 in Richtung des A-Teams der Österreicher verlassen hatte.

Die als Degradierung empfundene Rückkehr setzte Kvyat zu und markierte deshalb den Anfang einer Leistungskrise des jungen Rennfahrers, der sichtlich Mühe hatte, das ihm zugeteilte Los zu akzeptieren. Rückblickend gesteht er im TV-Interview mit den spanischen Kollegen von «Movistar»: «Diese Saison fühlt sich an wie zehn Meisterschaften. Sie ist unglaublich lang.»

Trotzig hält der zweifache GP-Podeststürmer fest: «Aber ich bin jetzt stärker, ich habe überlebt.» Dass sein Vertrag bei Toro Rosso allen Unkenrufen zum Trotz für die Saison 2017 verlängert wurde, habe ihn beruhigt, gesteht Kvyat: «Nach der Bestätigung für 2017 bin ich schon sehr viel entspannter. Nun kann ich mich auf das konzentrieren, was wirklich zählt.»

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