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Haas: Wer zahlt den Schaden für den kuriosen Crash?

Von Andreas Reiners
Romain Grosjean

Romain Grosjean

Für den kuriosen Crash von Romain Grosjean in Malaysia konnte Haas nichts. Für den Schaden muss allerdings jemand aufkommen.

Ein kurioser Crash hatte in Malaysia für eine vorzeitiges Ende des zweiten freien Trainings gesorgt - und für einen stark beschädigten Haas-Boliden. Romain Grosjean wurde Opfer eines losen Gully-Deckels, der seinen rechten Hinterreifen explodieren ließ.

Der Genfer hatte Glück im Unglück und blieb beim Unfall unverletzt. Bei der Fahrerbesprechung entschuldigte sich FIA-Rennleiter Charlie Whiting auch bei Grosjean, wie dieser hinterher verriet.

Und: Weil der Abflug absolut unverschuldet zustande gekommen war, erlaubten die Regelhüter des Automobilweltverbands FIA dem Haas-Team, Grosjeans Renner über Nacht zu reparieren.

Und das, ohne eine der beiden Ausnahmen des Nachtarbeit-Verbots nutzen zu müssen, die den Teams pro Saison reglementarisch zugestanden werde. Die Regelhüter stellten dabei klar, dass nur am Wagen von Grosjean gearbeitet werden durfte.

Das Problem: Wer zahlt den Schaden? Teamchef Günther Steiner bezifferte ihn auf immerhin 750.000 Dollar. «Wir zahlen dafür, dass wir hier teilnehmen. Wir zahlen die Einschreibegebühren wie jeder andere auch. Und dann passiert so etwas. Wir können nicht einfach sagen: „Okay, wir vergessen den Schaden jetzt einfach mal, weil einer vergessen hat, etwas vernünftig fest zu schrauben“. Es lag nicht in unserer Hand», sagte Steiner.

Er bestätigte, dass das Team mit der FIA in Kontakt steht. «Wir diskutieren das auf ganz professionelle Art. Sie haben eine Versicherung für solche Dinge. Also schauen wir mal», sagte er.


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