MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Alfonso Celis: Pirelli-Test für Force India in Mexiko

Von Vanessa Georgoulas
Wo ist der Heckflügel? Alfonso Celis leistete sich vor heimischer Kulisse einen peinlichen Abflug

Wo ist der Heckflügel? Alfonso Celis leistete sich vor heimischer Kulisse einen peinlichen Abflug

Obwohl Alfonso Celis im ersten Training zum Mexiko-GP einen Crash produziert hat, darf der Mexikaner heute, Dienstag, nochmals im VJM10 ausrücken. Der Nachwuchspilot bestreitet einen Reifentest für Pirelli.

Das Gesicht von Esteban Ocon sprach Bände, als der junge Force India-Pilot mitansehen musste, wie Testfahrer Alfonso Celis seinen Dienstwagen in der letzten Kurve des Autódromo Hermanos Rodríguez in die Streckenbegrenzung setzte. Kein Wunder, denn der Nachwuchsfahrer hatte gerade für einigen Schaden am Heck seines rosa Renners und damit für rote Flaggen gesorgt – und das vor heimischer Kulisse!

Trotz des peinlichen Abflugs darf der 21-Jährige aus Mexiko-Stadt noch einmal ans Steuer. Denn Celis rückt heute, Dienstag, auf der GP-Strecke im VJM10 aus. Der Lokalmatador, der aktuell den vierten Platz in der World Series Formula V8 3.5 (frühere Formel Renault 3.5) belegt, absolviert dabei ein Testprogramm für Formel-1-Reifenausrüster Pirelli.

«Ein Formel-1-Auto in Mexiko zu fahren ist immer etwas ganz Besonderes», schwärmte Celis, bevor er wieder ins GP-Cockpit stieg. «Ich freute mich deshalb sehr, als das Team mich bat, an diesem Test teilzunehmen. Es wird sich alles ganz um die Reifen drehen und ich werde alles daran setzen, den Ingenieuren ein möglichst gutes Feedback zu geben. Es ist immer von Nutzen, wenn man Zeit am Steuer verbringen kann, deshalb sehe ich das als weitere Chance, meine Entwicklung in der Formel 1 voranzutreiben.»

Der Blick in die Statistikbücher zeigt, dass der Force India-Testpilot bisher noch keine grossen Erfolge in den internationalen Formelsport-Nachwuchsserien feiern durfte. In seinen bisherigen 148 Renneinsätzen erzielte er acht Siege, 20 Podestplätze und 9 Pole-Positionen. Zwölf Mal drehte er die schnellste Runde.

Immerhin verfügt er bereits über einige Formel-1-Testerfahrung: Für Force India durfte Celis bereit im vergangenen Jahr einige Freitagseinsätze bestreiten. 2016 rückte er in Bahrain, Russland, Österreich, Italien, Austin und Abu Dhabi jeweils im ersten freien Training aus. In dieser Saison war er auf dem Red Bull Ring, auf dem Hungaroring und in Mexiko beim Auftakt zum Rennwochenende dabei.

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