MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Nico Hülkenberg: «Ich war als Fahrer nie besser»

Von Andreas Reiners
Nico Hülkenberg

Nico Hülkenberg

Nico Hülkenberg kann mit seiner ersten Renault-Saison überaus zufrieden sein. Der Deutsche sagt sogar: «Es war fahrerisch bisher meine beste Saison.»

Renault durfte sich in Abu Dhabi über einen Zahltag freuen. Rund sieben Millionen Euro mehr kassiert der Rennstall für Platz sechs in der Konstrukteurswertung als für den siebten Rang.

Nico Hülkenberg sicherte den Franzosen diesen wertvollen sechsten Platz mit einer weiteren Fahrt in die Punkte, er wurde beim Saisonfinale Sechster. Renault entschied den Dreikampf mit 57 Punkten gegen Toro Rosso (53) und Haas (47) deshalb am Ende für sich.

Hülkenberg holte 43 der 57 Punkte, daneben distanzierte er seine beiden Teamkollegen Jolyon Palmer (16 Rennen) und Carlos Sainz (4) deutlich, am Ende im Qualifying mit 19:1. Hülkenberg wurde in der Fahrerwertung mit seinen 43 Zählern Zehnter.

«Es war fahrerisch bisher meine beste Saison. Ich war als Fahrer nie besser», sagte Hülkenberg Auto Bild Motorsport.

Vor allem die schnelleren Autos kamen ihm entgegen, wie er meinte: «Ich kann damit mehr am Limit fahren, was ja auch mehr Spaß macht. Auch die Reifen sind viel besser geworden. Sie halten länger, obwohl man sie härter rannehmen kann. Das ging alles in die richtige Richtung.»

Sein neuer Teamkollege Sainz rückte Hülkenberg näher auf die Pelle, aus der Ruhe brachte Hülkenberg das aber keineswegs. «Es war doch völlig klar, dass Carlos näher dran ist. Wir kochen am Ende des Tages alle nur mit Wasser. Sainz ist talentiert und schnell. Wir stehen ja auch erst am Anfang unserer Teambeziehung. Carlos jedenfalls ist wichtig auch für die Entwicklung des Teams», sagte Hülkenberg. Und was bringt die Zukunft? Er glaubt, dass Renault «ab 2020 um den Titel kämpfen kann.»

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