MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Gasly schimpft: Wieder eine verpasste Gelegenheit

Von Andreas Reiners
Pierre Gaslys Bolide

Pierre Gaslys Bolide

Pierre Gasly war mächtig sauer. Das Rennen in Barcelona war für den Franzosen sehr schnell beendet. Der 22-Jährige schied nach Romain Grosjeans Dreher früh aus. Dabei hatte er Punkte im Blick.

Von Platz zwölf aus gestartet, hatte sich Gasly die Top Ten als Ziel gesetzt. Doch das hatte sich kurz nach dem Start des fünften Saisonrennens schnell wieder erledigt. Der Toro-Rosso-Pilot wurde von Romain Grosjean im Haas abgeräumt. Gasly war dabei chancenlos. Ein Trost war das freilich nicht.

«Das ist eine Schande. Es ist zwar erst das fünfte Rennen, aber das ist eine verpasste Gelegenheit», wetterte er.

Der Crash mit Grosjean sei ein großes Chaos gewesen, berichtet er: «Ich habe innen ein wenig Platz gesehen und habe versucht, die Kurve so viel wie möglich abzukürzen, aber plötzlich ist Romain komplett zu uns zurückgekommen.»

Gasly schimpft: «Es scheint, als hätte ich jedes Wochenende Adrenalin-Schübe durch irgendwelche Zwischenfälle.» Es ist eine echte Schande, dass ich nicht um Punkte kämpfen konnte. Vor allem, weil man das ganze Wochenende hart dafür arbeitet.»

Gaslys Teamkollege Brendon Hartley nahm nach seinem heftigen FP3-Crash nicht am Qualifying teil, weil sein Rennwagen beim Einschlag zum Totalschaden wurde.

Er startete vom letzten Platz aus, nachdem seine Mechaniker ganze Arbeit und den Boliden wieder rennbereit gemacht hatten. Auch er verpasste als Zwölfter die Punkte.

Zufrieden war bei Toro Rosso aber niemand. «Das war nicht unser Wochenende», sagte Teamchef Franz Tost: «Pierres Crash war sehr schade, denn er hätte Punkte erzielen können. Fakt ist: Wir waren hier von der Pace weg, und wir müssen uns jetzt auf Monaco konzentrieren, um es zurück in die Punkte zu schaffen.»


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