Formel 1: Max Verstappen triumphiert

Fernando Alonso: Keinerlei Interesse an der Fahrer-WM

Von Rob La Salle
Fernando Alonso

Fernando Alonso

Als Fahrer von McLaren muss man kleinere Brötchen backen. «Best of the Rest» wäre ein mögliches Ziel. Fernando Alonso hat darauf aber keinen Bock.

Eigentlich ist die Ausgangslage überaus interessant. Den Tabellensiebten Sergio Pérez (53 Punkte) und den Elften Esteban Ocon (49/beide Force India) trennen ganze vier Punkte. Auch Carlos Sainz (Renault) ist als Zwölfter mit 39 Zählern noch bei der Musik.

Gleich sechs Fahrer also, die um Platz sieben kämpfen. Der würde demjenigen den «Titel» Best of the Rest hinter den sechs Topfahrern von Mercedes (Lewis Hamilton, Valtteri Bottas), Ferrari (Sebastian Vettel, Kimi Räikkönen) und Red Bull Racing (Max Verstappen, Daniel Ricciardo) einbringen.

Immerhin.

Auch Fernando Alonso mischt mit, er ist mit 50 Punkten Zehnter. Doch der Spanier hat keine Lust auf die Fahrer-WM. «Daran habe ich absolut kein Interesse. Es bedeutet nichts, Siebter in der Weltmeisterschaft zu werden.»

Er hat in den letzten vier Rennen seiner Formel-1-Karriere, die er bekanntlich vorerst beendet, ein anderes Ziel: Alles für McLaren zu geben. «Mein einziger Plan ist, für McLaren so gut wie möglich in der Konstrukteurswertung abzuschließen. Wir sind in einer starken Position.»

Stark ist relativ: McLaren belegt mit 58 Punkten Platz sechs der Konstrukteurswertung. Renault (92) und Haas (84) sind zwar nicht mehr einzuholen, doch Rang sechs ist in Gefahr. Denn McLaren kam in den letzten sechs Rennen auf ganze zehn Punkte.

Verfolger Force India im gleichen Zeitraum auf 43, die nach der Streichung durch Insolvenz und Übernahme nun wieder auf dem Konto sind. Auch Sauber (27 Punkte) war zuletzt sehr stark unterwegs.

«Der Abstand zu Force India und Sauber wird mit jedem Rennen kleiner, weil sie momentan sehr stark sind. Aber wir werden es nicht erlauben, dass sie uns bis Abu Dhabi einholen. Darauf liegt der Fokus. Die Fahrer-WM interessiert mich nicht die Bohne.»


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