MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Max Verstappen: «Es braucht die hohen Randsteine»

Von Otto Zuber
Max Verstappen

Max Verstappen

Obwohl Max Verstappen beim wilden Ritt über die Randsteine von Abu Dhabi seinen Renner beschädigt hat, will der Niederländer nicht darauf verzichten. «Ich verstehe, warum es diese Randsteine braucht», sagt er.

Das Missgeschick geschah mitten in der zweiten Trainingssession: Max Verstappen geriet in der 20. Kurve des Yas Marina Circuit etwas zu weit nach aussen und bretterte über die Randsteine. Der ehrgeizige Niederländer konnte einen Abflug in die Streckenbegrenzung gerade noch verhindern. Für Schrott sorgte er mit seiner wilden Fahrt dennoch, denn sein Dienstwagen wurde bei der Rumpelfahrt in Mitleidenschaft gezogen.

Nach einem kurzen Besuch an der Red Bull Racing-Box konnte Verstappen allerdings weiterfahren – am Ende blieb er mit 1:37,280 min nur 44 Tausendstel langsamer als der Tagesschnellste Valtteri Bottas im Silberpfeil. Der 21-Jährige beteuerte nach getaner Arbeit denn auch, dass die Randsteine durchaus ihren Zweck erfüllen und er deshalb trotz seines Missgeschicks in der vorletzten Kurve nicht darauf verzichten wolle.

«Ich kann verstehen, warum es diese Randsteine braucht, und ehrlich gesagt ist es gar nicht so schlecht, dass sie dort liegen, denn andernfalls fängt man dort an, die Streckenbegrenzung zu verlassen, um die schnellste Linie zu finden», erklärt Verstappen und fügt trocken an: «Ich bin darübergebrettert.»

«Im vergangen Jahr konnte man sich noch etwas mehr erlauben, doch in diesem Jahr sind die Randsteine etwas höher», erzählt der fünffache GP-Sieger. Und er beteuert: «Ich erwarte nicht, dass das im Rennen ein grosses Problem sein wird, denn so weit will man gar nicht gehen.»

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