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Toto Wolff: «Irgendein Schlauer wollte ein Radrennen»

Von Vanessa Georgoulas
Wieder am Hungaroring dabei: Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff

Wieder am Hungaroring dabei: Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff

Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff spricht über seine Verletzungen, die er sich bei einem Fahrradsturz an der Donau zugezogen hat und fasst den Trainingsfreitag auf dem Hungaroring zusammen.

Während des zweiten freien Trainings kam Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff im Fahrerlager am Hungaroring an. Der 42-jährige Wiener hatte sich am Dienstag bei einer Radtour mit ein paar Teammitgliedern bei einem Massensturz verletzt, wie er später im Interview mit Sky Sport 1 erklärte: «Irgendein Schlauer hatte die gute Idee, ein Rennen zu fahren. Der Schlaue war übrigens ich. Dabei sind dann einige geflogen und ausgerechnet der Schwerste der Gruppe – unser Elektroniker – ist über mich drüber.»

Wolff zählte auf: «Ich habe mir dabei das Handgelenk, den Ellbogen, die Schulter und das Schlüsselbein gebrochen. Es schmerzt nicht stark, sondern behindert mich halt ein wenig in meinem alltäglichen Leben. Jetzt muss mir meine Frau Susie halt zur Hand gehen. Wer kann schon von sich sagen, dass er einen Formel-1-Fahrer zuhause hat, der für ihn wäscht.»

Und er verriet, dass der Mercedes-Vorstandsvorsitzende Niki Lauda die schlechte Nachricht erst gar nicht glauben wollte: «Niki war von Anfang an dagegen, er hatte mich schon zuvor einmal gewarnt, die Fahrradfahrerei sein zu lassen, weil sich dann nur irgendeiner verletzen würde. Ich rief ihn dann an und sagte ihm: Die gute Nachricht ist, dass nichts Ernstes passiert ist. Die Schlechte ist, dass fünf von uns auf dem Weg ins Krankenhaus sind. Er sagte nur: Du scherzt wohl!»

Am Rennplatz durfte sich Wolff über die Tagesbestzeit von Schützling Lewis Hamilton freuen, der beide Trainings vor seinem Teamkollegen Nico Rosberg auf Platz 1 der Zeitenlisten beendet hatte. Wolffs Tagesbilanz fällt denn auch positiv aus: «Dieser Trainingsfreitag ist sehr gut für uns gelaufen, auf einer Runde und auch auf den Longruns hat unser Tempo sehr gut ausgesehen. Nun müssen wir abwarten, was das Wetter macht.»

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