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Sergio Marchionne (Ferrari): Lob für Sebastian Vettel

Von Rob La Salle
Ferrari-Präsident Sergio Marchionne

Ferrari-Präsident Sergio Marchionne

Ferrari-Präsident Sergio Marchionne spricht anlässlich des Genfer Autosalons über seinen neuen Star-Piloten Sebastian Vettel und über den Stellenwert des Motosports für Ferrari.

Stelldichein mit Sergio Marchionne beim Genfer Autosalon. Für den Ferrari-Präsidenten ist der Termin am traditionsreichen Schweizer Autoschaulaufen Pflicht. Gestern hat der 62jährige Italo-Kanadier zum Thema Formel 1 gesagt: «Das Auto läuft gut, die Fahrer sprudeln vor Tatendrang. Wir schulden den Tifosi einen neuen WM-Titel, wir schulden es allen Mitarbeitern. Wir werden mit Red Bull Racing auf Augenhöhe fahren. Alle Angestellten haben hervorragende Arbeit geleistet. Wir haben mehr erreicht als ich erwartet hatte. Jetzt gehen wir in Australien mal auf die Bahn, und dann sehen wir weiter. Am Können unserer Fahrer habe ich nicht den geringsten Zweifel, sie sagen, das Auto sei nach ihrem Geschmack. 2014 hat Mercedes Grosses geleistet, das wollen sie wiederholen. Es liegt an uns, das zu verhindern ...»

Über den deutschen Rivalen vertieft Marchionne: «Ich habe den grössten Respekt vor Mercedes, vor dem, was sie auf der Rennstrecke gezeigt haben. Wir haben ähnliche Ansichten darüber, wie man diesen Sport betreiben und wie man beispielsweise die Kosten in den Griff bekommen sollte. Auf der Piste sind wir Gegner, aber in Sachen Reglement gehen wir völlig offen miteinander um. Wir geben sehr hohe Summen aus, um Grand-Prix-Sport zu betreiben. Ich bin überzeugt davon, dass das kostengünstiger ginge. Mit Mercedes haben wir einen Verbündeten, der das ähnlich sieht.»

Über Sebastian Vettel kann der Ferrari-Chef nur Gutes berichten: «Vettel ist ein rationaler Typ, sehr genau, wenig emotional, sehr hingebungsvoll, voller Respekt für Ferrari. Ich erlebe ihn als einen extrem ausgeglichenen Menschen.»

Marchionne spricht auch darüber, was Motorsport generell für Ferrari bedeutet: «In Sachen Sport kann Ferrari tun und lassen, was es will. Ich sage das nicht aus Arroganz, sondern weil wir die technischen Möglichkeiten besitzen, um überall stark zu sein. Die Wahl, wo wir uns engagieren, hängt von tausend Faktoren ab. Aber dass wir Rennen fahren, ist ganz elementar. Ein englischer Journalist hat mich gefragt – wenn ihr jedes Jahr neue Rekordzahlen schreibtm, ohne in der Formel 1 zu gewinnen, bedeutet das nicht, dass es nicht mehr wichtig ist, Motorsport zu betreiben? Wer so etwas sagt, hat von Ferrari überhaupt nichts verstanden.»

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