MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Ron Dennis: «Sowas machst du nicht absichtlich»

Von Vanessa Georgoulas
Die Teamchefs sind sich einig: Der Crash von Esteban Gutierrez und Fernando Alonso war ein normaler Rennzwischenfall

Die Teamchefs sind sich einig: Der Crash von Esteban Gutierrez und Fernando Alonso war ein normaler Rennzwischenfall

McLaren-Oberhaupt Ron Dennis gab gleich nach dem harten Crash seines Schützlings Fernando Alonso Entwarnung. Der Brite betonte auch: «Das war ein normaler Rennzwischenfall, man kann niemandem die Schuld geben.»

Mit ihrem spektakulären Unfall in der 19. Runde des Australien-GP sorgten Haas F1-Pilot Esteban Gutiérrez und Fernando Alonso für Aufregung zum Formel-1-Saisonauftakt. Beim Anbremsen der dritten Kurve kollidierte der zweifache Weltmeister mit dem GP-Rückkehrer – und legte einen harten Abflug hin.

Alonsos McLaren prallte zunächst links in die Bregrenzungsmauer, dann rutschte der Renner ins Kiesbett, wo er sich zu überschlagen begann und kopfüber liegenblieb. Zum Glück blieben sowohl der Mexikaner als auch der Spanier unverletzt. McLaren-Teamchef Ron Dennis bestätigte kurz darauf: «Alonso fehlt nichts, er wird gerade im Medical Centre untersucht, aber er ist unversehrt geblieben.»

Den Crash beschrieb der Brite folgendermassen: «Esteban hat sich da offenbar nach links bewegt und stieg sehr früh auf die Bremse. Alonso konnte nicht mehr ausweichen. Das war aber ein normaler Rennzwischenfall, sowas machst du natürlich nicht absichtlich. Das sind halt so Sachen, die passieren, da kannst du niemandem die Schuld geben.»

Auch Haas F1-Teamchef Gene Haas erklärte nüchtern: «Da war zu wenig Platz, die Reifen berührten sich und Alonso legte einen heftigen Abflug hin. Das ist Motorsport, so etwas kann immer passieren. Ich frage mich, ob Esteban gewusst hat, dass Alonso hinter ihm war.»

Der Formel-1-Neueinsteiger betonte auch: «Beide sind zum Glück okay.» Der US-Amerikaner fügte lächelnd an: «Wir haben zum ersten Mal eine rote Flagge im Rennen verursacht – auch das ist eine Premiere.»

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