Formel 1: Max Verstappen ist baff

Formel 1 2017: Haas wartet nicht auf die GP-Stars

Von Rob La Salle
Günther Steiner zur Fahrer-Wahl für 2017: «Wir wollen nicht zu lange warten, denn dann geht man ein Risiko ein»

Günther Steiner zur Fahrer-Wahl für 2017: «Wir wollen nicht zu lange warten, denn dann geht man ein Risiko ein»

Haas-Teamchef Günther Steiner betont, dass sein Rennstall die Fahrerfrage für das nächste Jahr gleich nach dem Ende der Europa-Saison in Monza verkünden und nicht zu lange mit der Verpflichtung warten will.

Die grossen Teams haben ihre Fahrerpaarungen für das nächste Jahr schon verkündet, und wie erwartet ändert sich bei den Spitzenreitern auch nichts: Red Bull Racing tritt mit Daniel Ricciardo und Max Verstappen an, Mercedes mit dem Erfolgsduo Lewis Hamilton und Nico Rosberg und Ferrari setzt weiterhin auf den vierfachen Champion Sebastian Vettel und Iceman Kimi Räikkönen.

Sehr viel mehr Arbeit bescheren die Mittelfeld-Teams den Gerüchteköchen, wobei McLaren wohl die wenigsten Fragezeichen aufwirft. Dort dürfte neben Fernando Alonso der schnelle Belgier Stoffel Vandoorne zum Zug kommen – was für Button einen Team-Wechsel bedeuten würde. Der Weltmeister von 2009 wird denn auch mit Renault, Williams und sogar Haas in Verbindung gebracht.

Und mit Williams-Pilot Felipe Massa droht ein weiteres Formel-1-Urgestein sein Cockpit zu verlieren. Der kleine Brasilianer blickt wie Button auf eine lange GP-Karriere zurück und könnte mit seinem Erfahrungsschatz gerade für Rennställe, die sich in einer Um- oder Aufbauphase befinden, wertvoll sein – etwa für das Renault-Werksteam oder auch für GP-Neuling Haas.

Doch Teamchef Günther Steiner betont, dass man beim US-Team nicht auf die grossen Namen warten und die Entscheidung wie bereits angekündigt ziemlich gleich nach dem Ende der Europa-Saison in Monza fällen und auch öffentlich bekanntgeben werde. Im Gespräch mit den Kollegen von Motorsport.com erklärt er: «Wir wollen nicht zu lange warten, denn dann geht man ein Risiko ein.»

Der Südtiroler fügt an: «Wenn du weisst, wo du stehst, ist das immer besser als Unsicherheiten durchstehen zu müssen. Wir sind sehr zuversichtlich, unsere Fahrer für 2017 nach dem Grand Prix in Monza verkünden zu können.» Und er betont: «Wir machen das so, wie wir das wollen. Dem Team gibt das auch eine gewisse Sicherheit und die nötige Stabilität, um sich ganz auf das Auto und die Leistung im nächsten Jahr zu konzentrieren.»

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