MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Kevin Magnussen im Feuer: Ziemlich heiss in Malaysia!

Von Mathias Brunner
Feuer!

Feuer!

​Feuerunfall von Kevin Magnussen im ersten Training von Sepang. Der Däne twittert: «Es ist ziemlich heiss in Malaysia.» Renault vermutet als Feuerursache ein Problem mit der Tankentlüftung.

Die Malaysier bezeichnen ihr Rennen als das heisseste des Jahres, und ohne jeden Zweifel würde Kevin Magnussen das sofort unterzeichnen: Der Däne kletterte in Blitzesschnelle aus seinem Renault, als der gelbe Renner lichterloh brannte – kurz nachdem Magnussen den Werkswagen in die Boxengasse zurückgebracht hatte, kurz nach Beginn des ersten freien Trainings zum Grossen Preis von Malaysia.

Zum Glück konnten die Mechaniker und malaysische Feuerwehrleute Schlimmeres abwenden. Aber immer wieder züngelten die Flammen von Neuem um den Waen, weil am oberen Rand der Motorbelüftung ständig Kraftstoff ins Freie sprundelte.

Chassis-Chef Nick Chester bestätigte den ersten Verdacht. «Wir hatten ein Problem mit der Tankentlüftung», sagt der Engländer der britischen Sky. Normalerweise ist eine solche Öffnung dazu da, dass aus dem Tank Luft entweichen kann, wenn Sprit in die komplex geformte Kunststoffzelle gepumpt wird. Am Renault hat etwas mit der Entlüftung nicht gestimmt, möglicherweise ein Schaden an einem Ventil, daraufhin kam es zu einem Überdruck im System, und das austretende Benzin hat sich am heissen Rennwagen entzündet.

Nick Chester gibt zu, dass Renault Versuche im Hinblick auf den kommenden Mexiko-GP gefahren ist. Die Rennstrecke in Mexiko-Stadt liegt 2250 Meter über Meer, da muss das Benzindrucksystem angepasst werden.

Über die Arbeit der flinken Mechaniker können wir immer wieder nur staunen. Renault bestätigt, dass Magnussen aller Voraussicht nach am zweiten freien Training teilnehmen kann.

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