MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

ProSTK-Cup: Titel-Entscheidung fällt in Hockenheim

Von Esther Babel
Max Schmidt

Max Schmidt

Nach erfolgreicher Premiere beim Saisonstart setzt Max Schmidt seine starke Vorstellung im Pro Superstock Cup auf dem Lausitzring mit zwei zweiten Plätzen fort. Erneut doppelter Jubel im Team HPC Power Suzuki Racing.

Max Schmidt bewies auch bei der zweiten Veranstaltung des Pro Superstocks Cup im Rahmen der IDM sein Ko¨nnen und pilotierte die Suzuki GSX-R 1000 R in beiden Rennen souvera¨n auf einen Podestplatz. Nach insgesamt vier Rennen liegt ‚Mad Max‘ damit unangefochten auf dem zweiten Platz der Meisterschaft, hinter dem Österreicher Nico Thöni. Bereits wa¨hrend des Trainings hatte sich der Teenager wenig beeindruckt gezeigt von der gigantischen Rennanlage des DEKRA Lausitzrings, die mit einem vo¨llig anderen Charakter als die Traditionsrennstrecke beim Saisonauftakt in Assen aufwartete. Selbst ein harmloser Ausrutscher gegen Ende des ersten Zeittrainings im ersten Sektor der 4,2 Kilometer langen Piste brachte Schmidt nicht aus der Ruhe.

Nach einigen Änderungen an der Abstimmung seiner Suzuki verbesserte er sich im entscheidenden Qualifikationstraining deutlich und sicherte sich, wie bereits in Assen, den vierten Startplatz. Hilfreich bei der Vorgehensweise auf der Strecke als auch bei den technischen Themen rund um die Suzuki GSX-R 1000 R erwies sich der von Teamchef Denis Hertrampf frisch verpflichtete Coach Max Neukirchner. Der ehemalige Superbike-Weltklasse-Fahrer ku¨mmert sich auch engagiert um den Pro Superstock-Youngster.

«Ich war zuversichtlich und wusste, dass es auch am Lausitzring gut fu¨r mich laufen kann», erklärte Schmidt, nachdem er sich in beiden Rennen den Pokal für Platz 2 abgeholt hatte. «Im Gegensatz zu einigen anderen Fahrern mag ich die Strecke. Ich habe auch absolut profitiert von Max Neukirchner, der dem Team hier erstmals als Experte zur Verfu¨gung stand. Ohne dabei nervo¨s zu werden, haben wir mit ihm gleich einige Dinge ausprobiert. Vor allem in Sachen Sitzposition aber auch beim Fahrwerk haben wir fu¨hlbare Fortschritte gemacht. Richtig heiß ging es in Lauf 2 zu. Nach dem Training war mir klar, dass Timo Kugler alleine schneller sein wu¨rde, also habe ich alles darangesetzt, gut zu starten und zu ka¨mpfen. Der Plan ist aufgegangen.»

«Um ganz ehrlich zu sein», fügt er noch an, «komplett happy bin ich aber nicht. Sowohl beim Motorrad als auch beim Fahrer ist definitiv noch Luft. Ginge es nach mir, ko¨nnten wir morgen das Saisonfinale in Hockenheim austragen.»

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