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Jonas Folger: Mission IDM-Titel aus der zweiten Reihe

Von Esther Babel
Folger und Mikhalchik im Nassen

Folger und Mikhalchik im Nassen

Regnerisches Wetter am Samstag beim IDM Superbike-Finale auf dem Hockenheimring hat die bisher makellose Qualifying-Bilanz von Jonas Folger aus dem Team Bonovo action by MGM Racing ein wenig getrübt.

Nachdem Jonas Folger die beiden Freien Trainings bei trockenen Bedingungen erneut als Schnellster beendet hatte, kam der Wetterumschwung in der Nacht zum Samstag sehr ungelegen für ihn. Auf dem bis dato wenig bekannten Hockenheimring tat sich der 27-jährige Yamaha-Pilot des MGM Racing Teams schwer, ein Gefühl für die rutschige Strecke zu finden. Nach drei Pole-Position hintereinander musste er sich beim Saisonfinale mit dem sechsten Startplatz abfinden. Bessere Wetteraussichten für den Sonntag stimmen den Ausnahmekönner aber zuversichtlich. Folger will den fast schon sicheren IDM Superbike-Meistertitel auf keinen Fall mehr aus der Hand geben.

«Zum Abschluss dieser aussergewöhnlichen Saison hätten wir uns ehrlich gesagt bessere Bedingungen für die Zeittrainings verdient», stellte Folger nach der Fahrt durch den Regen fest. «Es war heute von Anfang bis zum Ende komisch. Zunächst hat es nur vereinzelt getröpfelt, bevor es später stärker zu regnen begann. Im Nassen hatte ich kein gutes Gefühl, weil ich hauptsächlich die Regenreifen nicht verstanden habe. Es war allerdings auch zum ersten Mal, dass ich mit diesem Motorrad im Regen gefahren bin. Diese Umstellung ist mir nicht leichtgefallen. Darüber hinaus hat diese Strecke von Haus aus wenig Grip, der Belag ist super rutschig da draussen. Angesichts dieser Umstände hätte es mehr Trainingszeit gebraucht, um mehr ausprobieren zu können.»

«Trotzdem ist es schade, dass wir dieses Mal nicht auf der Pole-Position stehen», fügt er an. «Das hätte beim Saisonfinale einfach dazugehört. Ich muss aber auch ehrlich eingestehen, dass ich wegen dieser ungewohnten Verhältnisse nicht allzu viel riskieren wollte. Wie auch immer, am Sonntag soll das Wetter wieder besser sein. Darauf hoffe ich stark, weil Mischbedingen in den entscheidenden Rennen das letzte wäre, was wir für unsere Mission brauchen würden. Ausserdem war mein Gefühl am Freitag im Trockenen sehr gut. Wir waren jedenfalls sehr schnell und daher bin ich auch zuversichtlich, dass es im Normalfall auch wieder ganz nach vorne geht. Ich freue mich schon sehr auf die letzten Rennen dieser Saison.»

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