MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Jan Bühn: Der IDM-Meister kann auch BMW

Von Esther Babel
Ein wenig besser muss Jan Bühn die Power der BMW S1000RR noch dosieren. Doch der IDM Superstock 1000 Einstand auf dem Lausitzring hat geklappt, inklusive Superpole.

Jan Bühn (25) muss sich nach seinem Titelgewinn in der IDM Supersport 2015 erst noch an sein neues Motorrad gewöhnen, schaffte aber nach den Qualifyings gleich den Sprung in die Superpole.

«Die ersten Runden mit so einer 1000er sind schon heftig», verrät er. «Vor allem die Beschleunigung ist extrem. Aber ich lerne von Turn zu Turn mehr. Ab und an bin ich beim Rausbeschleunigen noch zu aggressiv am Gas. Bei einer 600er geht so was, bei einer 1000er braucht man da einfach mehr Gefühl. Ich stelle mich zunehmend darauf ein. Die Trainings beim IDM-Auftakt habe ich genutzt, um die Elektronik auf mich anzupassen. Die Basis stimmt ja dank meiner Vorgänger im Team, aber jeder Fahrer ist anders.»

In der Startaufstellung durfte Bühn mit seiner BMW S 1000 RR auf Rang 9 Platz nehmen und mischte nach dem Start tapfer in der Verfolgergruppe mit, was ihm am Ende Platz 6 einbrachte. «In der ersten Kurve war es ordentlich eng», beschreibt Bühn seine Premiere. «Durch den starken Wind wurde mir das Vorderrad aber oft ziemlich leicht und der Lenker wurde unruhig. Dadurch war ich verkrampfter als im Qualifying unterwegs.»

Nach Auswertung der Daten liess Bühn noch ein paar Kleinigkeiten am Fahrwerk ändern und ging gut gerüstet in das zweite Rennen und holt auch da Platz 6. «Ich weiss, er will mehr», ist sich auch Teamchef Werner Daemen bewusst. «Aber fürs erste Mal hat er das gut gemacht. Vor allem seinen Fahrstil hat er inzwischen gut angepasst.»

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