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Turbulentes Wochenende für Roland Resch

Von Helmut Ohner
«Mr. Soletti» Roland Resch

«Mr. Soletti» Roland Resch

Auf dem Adria International Raceway erlebte der ehemalige IDM-Pilot Roland Resch zum Saisonauftakt der Alpe Adria Meisterschaft aufregende Tage.

Nach zwei Jahren in der IDM Superbike, die er 2012 auf einer Suzuki GSX-R1000 als Zehnter und vergangenes Jahr als Zwölfter abschloss, musste sich Roland Resch mit der Situation abfinden, dass sich für ein drittes Jahr in der deutschen Meisterschaft nicht die benötigten Sponsormittel finden ließen. Der Niederösterreicher kehrt in die heimische Meisterschaft zurück und betätigt sich auch in der Alpe Adria Meisterschaft.

Mit seiner frisch aufgebauten BMW S1000RR, mit der er erst wenige Tage vor dem ersten Rennen ein erstes Roll-out durchführen konnte, stürzte der 29-Jährige bei nassen Verhältnissen im ersten Zeittraining. «Mir hat das Fahren nach der langen Pause richtig Spaß gemacht. Scheinbar war ich dabei etwas übermotiviert und mein Motorrad hat mich per Highsider abgeworfen», kommentierte Resch seinen Sturz.

Nach der ärztlichen Behandlung kam der Gesamtsieger des European Suzuki-Cup 2008 gerade noch rechtzeitig zurück auf die Strecke, um wenige Minuten vor dem Ende nochmals ins Abschlusstraining einzugreifen. «Während ich versorgt wurde, hat mein Mechaniker die Maschine wieder einsatzfähig gemacht. Ich habe dann gerade noch zwei Runden geschafft. Das hat für den vierten Startplatz gereicht.»

Im ersten Lauf zur Alpe Adria Meisterschaft auf dem Adria Raceway machte es Resch noch spannend. Erst gegen Ende des Rennens konnte er sich an die Spitze setzen. Der BMW-Pilot ließ sich danach die Führung nicht mehr nehmen und holte sich den Sieg vor David Ourednik und Berto Camlek. Auch das zweite Rennen wurde eine sichere Beute Reschs. Gleich nach dem Start machte er sich aus dem Staub und kontrollierte das Feld. Im Ziel hatte er fast sieben Sekunden Vorsprung auf Michal Filla.

«Ich freue mich sehr über diese Siege und den neuen Rundenrekord, auf einer für mich neuen Rennstrecke. Nach meinem Trainingssturz hätte ich in diesem starken Fahrerfeld nicht mehr mit diesen Erfolgen gerechnet», so Resch. «Die Schmerzen im Bein waren einigermaßen erträglich. Ich habe einfach auf meine Zähne gebissen.»

Eine Nachuntersuchung bei Sportarzt Dr. Christian Gäbler in Wien ergab Sehnenabrisse und Absplitterungen im Mittelfuß. «Ein Gips bleibt mir Gott sei Dank erspart und ich kann weiter mein gewohntes Konditionstraining absolvieren. Einem Start beim meinem Heimrennen auf dem Pannoniaring Ende Mai steht also nichts im Weg.»

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