MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Miguel Oliveira, KTM: «Seit 5 GP bereit für den Sieg»

Von Otto Zuber
Nach zwei Rennen ohne Podestplatz will es Miguel Oliveira in Misano endlich wieder in die Top-3 schaffen: Der Portugiese aus dem Team Red Bull KTM Ajo ist überzeugt: Er und seine Mannschaft sind bereit für den Sieg.

In diesem Jahr hat Miguel Oliveira noch keine drei Rennen in Folge ohne Podestplatz auskommen müssen. Der 22-jährige Portugiese stand in Argentinien, Jerez, Frankreich, Barcelona, Deutschland und Brünn auf dem Treppchen – allerdings nie als Sieger: Zwei Mal (Argentinien, Deutschland) wurde er Zweiter, drei Mal (Jerez, Barcelona, Brünn) durfte er als Dritter mit aufs Podest.

Seit Brünn hat es der KTM-Pilot aus dem Red Bull KTM Ajo Team nicht mehr in die Top-3 geschafft. Umso grösser ist sein Erfolgshunger vor dem 13. Kräftemessen der Moto2-Saison in Misano. «Ich mag die Strecke und ich war da auch immer gut unterwegs, denn das Layout passt zu meinem Fahrstil», erklärt er mit Blick auf den Misano World Circuit Marco Simoncelli.

«Im letzten Jahr war ich als Zehnter unterwegs, als ich den Crash hatte. Ich hatte das ganze Wochenende hindurch ein gutes Gefühl, auch wenn sich das letztlich nicht im Ergebnis gespiegelt hat», macht sich Oliveira vor dem Start des Wochenendes Mut.

«Ich freue mich schon sehr darauf, wieder aufs Bike zu steigen und einen Platz in den Top-5 zu ergattern, da ich das beim Grossbritannien-GP nicht geschafft habe», fährt der aktuelle WM-Vierte fort und fügt kämpferisch an: «Ich denke, wir sind nun schon seit fünf Rennen bereit für den Sieg. Und wir werden wie gewohnt hart Arbeiten und unser Bestes geben.»

Teamkollege Brad Binder übt sich derweil in Selbstkritik: «Ich muss lernen, das ganze Wochenende besser zu arbeiten. Es geht nicht, dass ich die Rennen jedes Mal von so weit hinten im Startfeld in Angriff nehmen muss», weiss der Südafrikaner, der aktuell den 14. WM-Rang belegt. Und auch er ist überzeugt: «Die Streck in Misano ist ein gutes Pflaster für mich, ich war dort immer schnell, auch wenn das natürlich auf der Moto3-Maschine war. Mal schauen, wie es in der Moto2 laufen wird. Ich hoffe, dass ich es geniessen kann. Ich bin auf jeden Fall bereit für den Fight!»

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