MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Stefan Bradl: «Dann fahre ich auf Sieg!»

Von Günther Wiesinger
Stefan Bradl: Er will das Qualifying abwarten

Stefan Bradl: Er will das Qualifying abwarten

Solange nicht 100-prozentig feststeht, dass Marc Márquez auf den Valencia-GP verzichten muss, fühlt sich Stefan Bradl nicht als Weltmeister.

Stefan Bradl traf am Donnerstag um 14.06 Uhr mit dem SWISS-Flug LX 2142 aus Zürich kommend in Valencia ein und wehrte alle voreiligen Gratulationen ab. «Ich will zuerst abwarten, ob Marc Márquez am Freitag-Training teilnimmt oder das Qualifying am Samstag bestreitet», erklärte der Moto2-WM-Leader. «Wenn er nicht fährt, wäre es für mich sicher nicht die ideale Art und Weise, den Weltmeistertitel zu gewinnen. Aber ich gehe hier am Freitag mit einem relativ guten Gefühl ins Training. Ich freue mich, hier wieder aufs Motorrad steigen zu können. Ich war in der Moto2 in Valencia von den Zeiten her immer recht schnell, aber auch beim Test im Februar. Den Rest lasse ich mal auf mich zukommen.»

Bradl weiss: Selbst bei einem Sieg von Márquez würde ihm ein 13. Platz beim Finale zum Titelgewinn reichen.

Der 21-jährige Viessmann-Kalex-Pilot wird seine Rennstrategie von der Teilnahme oder Nichtteilnahme seines spanischen Titelrivalen abhängig machen. «Wenn Márquez am Start steht, muss ich abwarten, wie er beieinander ist. Solange die theoretische Chance besteht, dass er mitfährt, kann ich mich nicht als Weltmeister fühlen. Wenn er am Rennen wirklich nicht teilnimmt, dann fahre ich auf Sieg!»

Das Kiefer-Team und die Bradl-Fans werden also erst nach der Beendigung des Moto2-Qualifyings am Samstag um 15.55 Uhr wirklich wissen, ob Márquez trotz seiner gesundheitlichen Beschwerden (Schulterluxation in Malaysia, zwei Gehirnerschütterungen innerhalb von acht Tagen, Doppelsichtigkeit) vor dem heimischen Publikum in den Sattel steigt.

Teambesitzer Stefan Kiefer, dessen Stimme momentan wegen einer schweren Erkältung versagt, wirkte am Tag vor dem Trainingsstart entspannt. «Nervös waren wir in letzter Zeit nicht mehr, denn Stefans Aufgabe ist lösbar. Er muss hier nur Dreizehnter werden, wenn Márquez gewinnt.»

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