MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Sandro Cortese (13.): «Mit stumpfen Waffen gekämpft»

Von Günther Wiesinger
Sandro Cortese

Sandro Cortese

Sandro Cortese kassierte zwar beim sechsten Rennen zum sechsten Mal Punkte, aber mit Rang 13 in Mugello war er alles andere als zufrieden.

Sandro Cortese brauste mit der Kalex des deutschen Dynavolt Intact GP-Teams aus der ersten Startreihe weg, zum dritten Mal in diesem Jahr, aber nach einer Kollision in der ersten Runde musste der Moto3-Weltmeister von 2012 mit Rang 13 vorliebnehmen.

Sandro sass nach der Zieldurchfahrt mit hängendem Kopf in der Box und informierte Crew-Chief Jürgen Lingg und Suspension-Techniker Graeme Irvine (Öhlins) über die Vorkommnisse.

«Mein Start war super, ich bin als Dritter in die erste Kurve eingebogen und dann als Vierter oder Fünfter rausgekommen», schilderte Cortese. «Aber in der Senke unten habe ich einen Riesenschlag gespürt, man sieht die Reifenspuren am Leder am rechten Oberschenkel. Ich bin fast gestürzt! Ich weiss nicht, wer mir da reingefahren ist. Ich habe jedenfalls von diesem Moment an ein unheimlich starkes Chattering gehabt. Ich bin nachher eigentlich über meinem Limit gefahren, um überhaupt mithalten zu können. Das war sehr schade. Ich habe mein Bestes gegeben. Ich weiss schon gar nicht mehr, was ich noch sagen soll. Und dann kommt wieder so ein Ergebnis raus...»

Cortese hatte auch beim Fight gegen Landsmann Schrötter keine Chance. «Ich weiss nicht, ob das Bike bei diesem Schlag in der ersten Runde etwas abgekriegt hat, ich hatte riesiges Chattering. Ich bin immer weiter zurückgefallen, ich habe mit stumpfen Waffen gekämpft.»

Kleiner Lichtblick: Beim sechsten Rennen zum sechsten Mal Punkte, Platz 10 in der WM. «Aber das sind nicht die Ergebnisse, die ich mir vorgestellt habe.»

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