MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Max Biaggi: Moto3-WM-Team mit KTM nimmt Formen an

Von Günther Wiesinger
Max Biaggi mit seinem Schützling Marc Garcia

Max Biaggi mit seinem Schützling Marc Garcia

Der sechsfache Weltmeister Max Biaggi sucht einen oder zwei Startplätze für die Moto3-WM 2019 – für Marc Garcias und sein Max Racing Team mit KTM.

Max Biaggi (46) kommt in diesem Jahr als Reporter für Radio Mionte Carlo zu 13 Grand Prix. Dazu übernimmt er fallweise Promotions-Tätigkeiten für Aprilia, denn dort hat er 2010 und 2012 die Superbike-WM gewonnen. 

Aber Biaggi hat im GP-Paddock ein weiteres wichtiges Anliegen. Er will mit seinem Max Racing Team von der CEV Repsol-Moto3-Junioren-Weltmeisterschaft in die Moto3-WM umsteigen.

Voir einem Jahr wurde der Antrag von Biaggi vom Selektions-Komitee ablehnt. Er wollte damals Jaume Masia in die WM bringen, der jetzt beim Bester Capital Dubai-KTM-Team von Fiorenzo Caponera fährt und WM-19. ist.

Mit dem 17-jährigen Marc Garcia, Supersport-300-Weltmeister 2017, hat Biaggi ein neues Talent verpflichtet. Er schaffte zuletzt bei den CEV-Rennen in Barcelona vor zehn Tagen zwei sechste Ränge und ist jetzt Neunter der Junioren-WM.

«Vor einem Jahr werde mir gesagt, dass keine neuen Team genommen werden. Aber es gibt immer wieder neue Teams», meint der Römer und blickt dabei auf den Lkw des SIC58-Squadra-Teams von Paolo Simoncelli.

Ausserdem sehen wir im Fahrerlager viele Ex-Rennfahrer, die Rennställe betreiben – Sito Pons, Fausto Gresini, Jorge Martinez, Lucio Cecchinello, Emilio Alzamora, Peter Öttl, Aki Ajo, Jarno Janssen – und dazu der noch aktive Valentino Rossi.

«Ich hoffe auf Unterstützung von KTM», sagt Max Biaggi. «Pit Beirer, Jens Hainbach und Christian Korntner können mir helfen. «Ich habe das Geld, von KTM bekomme ich konkurrenzfähiges Material, ich finde talentierte Fahrer. Ich brauche nur die Startplätze.»

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