MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Rookie Philipp Öttl: Punkte sind im Rennen möglich

Von Günther Wiesinger
Philipp Öttl beim Catalunya-GP

Philipp Öttl beim Catalunya-GP

Moto3-WM-Neuling Philipp Öttl (Kalex-KTM) wollte im Qualifying einen Platz zwischen 20 und 25. und fährt jetzt als 26. los.

Nach den ersten drei freien Trainings hielt sich der deutsche Moto3-Rookie Philipp Öttl (17) mit seiner Kalex-KTM an 30. Stelle (unter 35 Teilnehmern), für das Qualifying strebte er einen Platz zwischen 20 und 25 an.

Aber es wurde nur die 26. Position. «Philipp hat am Schluss leider keinen mehr draufsetzen können», bemerkte TEC-Interwetten-Teambesitzer Daniel M. Epp. «Aber das macht nichts. Wir haben genug Geduld mit Philipp.»

Philipp Öttl, im Vorjahr Gesamtvierter im Red Bull Rookies Cup und in der Spanischen Moto3-Meisterschaft (CEV), kennt den Circuit de Catalunya aus der spanischen Moto3-Rennserie. Er büsste 2,480 Sekunden auf die Bestzeit von Luis Salom (Red Bull-KTM) ein.

Im dritten freien Training hatte Öttl kostbare Zeit verloren und nur acht Runden zustande gebracht. «Wir hatten einen Kettenriss», berichtete Cheftechniker Stefan Kirsch. «Komisch, manche Ketten halten 1500 km; diese hatte 900 km hinter sich. Ärgerlich, denn für den Nachmittag hatte ich schon eine neue in der Box vorbereitet...»

«Am Freitag habe ich einen ganz schlechten Tag gehabt, Samstagfrüh bin ich gleich in der zweiten Runde schneller gefahren als gestern», erzählte Philipp. «Aber dann ist mir leider die Kette kaputt gegangen. Da war ich schon auf einem richtig guten Weg. Die Maschine kam erst fünf Minuten vor Trainingsschluss an die Box, das hat nicht gereicht, um die neue Kette zu montieren.»

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