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Jorge Lorenzo (Ducati): «Ich war wirklich langsam»

Von Frank Aday
Ducati-Pilot Jorge Lorenzo

Ducati-Pilot Jorge Lorenzo

Ducati-Pilot Jorge Lorenzo erlebte in Argentinien ein desaströses Wochenende. Er erhielt nur wegen der Strafe gegen Marc Márquez einen WM-Punkt.

Jorge Lorenzo überquerte die Ziellinie in Argentinien ganze 42,2 sec hinter Sieger Cal Crutchlow. Der Mallorquiner rückte nur auf den 15. Platz vor, weil Marc Márquez nach der Zieldurchfahrt mit einer Zeitstrafe von 30 Sekunden belegt wurde.

Ein desaströses Wochenende für den fünffachen Weltmeister, der in der Gesamtwertung mit nur einem Punkt den 20. Platz belegt. «Es war wieder ein Rennen, indem wir Pech hatten. Im Nassen fühlte ich mich ganz gut. Im Trockenen probierten wir wieder die Aero-Verkleidung aus. So konnte ich mein Gefühl vom Freitag verbessern, aber im Rennen herrschten die schlechtesten Bedingungen für mich. Wir wussten, dass dies nicht gerade meine Stärke ist. Es fiel mir sehr schwer, mit den Slicks bei diesen Bedingungen das Limit zu finden. Ich war wirklich langsam», räumte Lorenzo ein. «In den letzten zehn Runden hatte ich dann aber auch die Pace der anderen. Ausgenommen Márquez, denn er war eine Sekunde schneller als der Rest des Feldes. Das ist der einzige positive Aspekt. Hoffentlich haben wir in Austin mehr Glück und erreichen ein besseres Resultat.»

Vor dem MotoGP-Rennen herrschte Chaos, denn alle Fahrer außer Jack Miller kehrten aus der Startaufstellung in die Boxengasse zurück, um auf ihr zweites Bike mit Slicks zu wechseln. «Das war eine schwierige Situation, weil alle Fahrer außer Jack an die Box kamen. Es musste eine schwierige Entscheidung getroffen werden. Es ist nicht einfach, Teil der Race Direction zu sein. Ich verstehe, dass in solchen Situationen neue Vorgehensweisen ergriffen werden müssen.»

Suzuki sucht für 2019 einen Top-Fahrer, mit der GSX-RR könnte Lorenzo seinen sanften Fahrstil ausspielen. Was sagt Lorenzo zu den Gerüchten um Suzuki und ihn? «Ich konzentriere mich ganz darauf, die Kombination Ducati und Lorenzo erfolgreich zu machen. Daran glaube ich. Das ist mein einziges Ziel. Mein Management wird sich um den Rest kümmern, wenn es Zeit dafür ist.»

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