MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Alberto Puig (Repsol Honda): «Nichts Negatives»

Von Otto Zuber
Repsol-Honda-Teammanager Alberto Puig erzählt mit Blick auf den 3. MotoGP-WM-Lauf in Austin: «Wir wussten, dass es schwierig für die Gegner werden würde, Marc Márquez zu folgen.»

Für Alberto Puig verlief das Austin-Wochenende nach Wunsch. Der Teammanager von Repsol Honda konnte nicht nur Marc Márquez’ sechsten Texas-Triumph in Folge bejubeln. Er durfte sich auch über den siebten Platz von Dani Pedrosa freuen, der nur mit Hilfe von Schmerzmitteln antreten konnte.

«Die Strategie lautete, einen guten Start hinzulegen, allen Problemen aus dem Weg zu gehen und ein gutes Tempo hinzubekommen. Wir wussten, dass es schwierig für die Gegner werden würde, Marc zu folgen, wenn er eine starke Pace hinbekommen würde. Er hat den harten Hinterreifen ausgesucht und hatte vielleicht deshalb am Anfang auch etwas mehr Mühe», fasst der Repsol-Honda-Teammanager zusammen.

«Bei Dani lautete das Ziel, das Rennen zu beenden. Er hat einige Schmerzmittel genommen und war zu Beginn des Rennens ziemlich gut – er war in einer starken Gruppe unterwegs und hat seine Hintermänner auf Distanz halten können. Das war ein sehr positives Rennen für Dani, denn das Wochenende war sehr hart für ihn», fügt der 51-jährige Spanier an.

«Auch Marcs Sieg war natürlich ein positives Erlebnis, das wir mitnehmen werden. Beide Fahrer waren sehr mutig, und deshalb gab es auch nichts Negatives von diesem Wochenende», erklärt Puig rückblickend.

Und er betont: «Es sah wie ein einfaches Rennen aus, aber das war es nicht. An der Boxenmauer kannst du nie entspannt sein, selbst wenn ein Fahrer wie Marc alleine an der Spitze unterwegs ist. Es kann so viel passieren, bis die Zielflagge fällt. Jeder ist bis zur letzten Runde nervös.»

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