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Aleix Espargaró: «Neues Chassis, neue Elektronik»

Von Günther Wiesinger
Aleix Espargaró vor Andrea Iannone

Aleix Espargaró vor Andrea Iannone

Aprilia-Werkspilot Aleix Espargaró testete in Jerez am Freitag vor allem im ersten Training neues Material. Aber er kam nach dem FP2 über den 17. Gesamtrang nicht hinaus.

Mit dem 17. Gesamtrang am Freitag beim Gran Premio Red Bull de España in Jerez blieb Aprilia-Werkspilot Aleix Espargaró deutlich hinter den Erwartungen, denn der Spanier hat in dieser Saison bei den ersten zwei Rennen schon zwei Top-Ten-Plätze eingeheimst.

«In der Früh habe ich für ein paar Runden das zweite Motorrad probiert, das mit einem neuen Rahmen ausgestattet ist», schilderte Aleix. «Aber das Bike war damit weniger stabil. Vielleicht probiere ich dieses Chassis im FP4 wieder aus. Ich bin in Texas schon im FP4 damit gefahren und dann dort bei unserem Privattest am Montag. Aber ich denke, es ist besser, wenn wir uns erst beim Montag-Test damit beschäftigen. Wir wollen weniger Steifigkeit, weil wir uns ausrechnen, dass wir dann beim Turning Vorteile erzielen. Wir suchen etwas, was das Leben der Fahrer erleichtert. Ich bin im FP1 auch mit einem neuen ECU-Paket gefahren, das sich etwas besser anfühlte als das bisherige.»

Bei Aprilia wird auch mit dem Hinterradflügel experimentiert, «swingarm attachment» heißt das Teil jetzt, mit dem Ducati in Katar Furore gemacht hat.

«Ich bin nicht wirklich sicher, ob dieser Flügel etwas bringt, deshalb habe ich zu den Ingenieuren gesagt, sie sollen ihn am Nachmittag weglassen. Ich spüre keinen Unterschied, wir müssen das aber noch genauer analysieren.»

«Der Sturz unseres Testfahrers Bradley Smith war seltsam, so einen Crash habe ich noch nie gesehen. Zum Glück ist er unverletzt geblieben. Es kam die rote Flagge raus. Aber beim Neustart war die Piste genau so dreckig wie vorher. Der ganze Kies aus dem Kiesbett lag auf der Fahrbahn. Die Streckenverhältnisse waren heute merkwürdig. Als es heißer wurde, fühlte sich der Asphalt im FP2 wie Eis an.»

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