MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Rookie Alex Márquez (Honda): «Sepang ist sehr hart»

Von Johannes Orasche
Alex Márquez auf der Repsol-Honda

Alex Márquez auf der Repsol-Honda

MotoGP-Neuling Alex Márquez spricht nach den Tests in Sepang offen über seine aktuellen Probleme mit der Werks-Honda und die Erwartungen für den Saisonauftakt in Doha am 8. März.

Moto2-Weltmeister Alex Márquez fand sich in der kombinierten Zeitentabelle der dreitägigen Tests in Sepang nur auf Rang 18 wieder. Das Gute an der Sache: Der Teamkollege und Bruder von Weltmeister Marc Márquez büsste nur knapp 0,7 Sekunden auf Fabio Quartararo (Petronas Yamaha) ein.

Dementsprechend konnte der Spanier durchaus zufrieden sein. «Mein Speed ist gut. Es gibt immer noch einige Dinge zu tun und zu verbessern. Wir sind hier 0,6 hinter der Spitze, im Renn-Rhythmus vielleicht etwas mehr. Aber ich denke, wir sind auf einem guten Weg. In Doha werden wir das Bike ändern und auf eine andere Art abstimmen, so wie es für mich besser sein könnte.»

Der jüngere Márquez-Bruder hat sich umgeschaut im MotoGP-Paddock: «Es sieht so aus, als wären Suzuki und Yamaha sehr schnell, was den Rhythmus über eine längere Zeit betrifft. Wir haben bei Honda Probleme mit dem Grip und mit dem Kurvenspeed. Die Information an Honda ist aber klar und ich denke, wir haben viel Potenzial für eine Steigerung.»

Alex hatte am Samstag eine Long-Run absolviert. «Ich hatte dann am Sonntag ein Problem am Nachmittag. Ich bin 20 Runden gefahren am Sonntag. Körperlich ist es sicher sehr hart. Aber ich habe mit vielen der MotoGP-Jungs hier gesprochen, die allesamt sagen, dass es hier immer hart ist. Speziell für einen Rookie ist es eine wirklich anspruchsvolle Sache, denn die Pause war lang und es ist heiß. Speziell für einen Neuling ist es nicht einfach, die Muskeln machen zu. Ich habe mich aber gut gefühlt bis zur 20. Runde. Wir haben sicher im Winter einen guten Job gemacht mit meinem Trainer.»

Die Einschätzung des Spaniers: «Im Moment sind wir hier in Malaysia auf einem Platz zwischen 10 und 15, das ist die Realität. Für Doha habe ich keine speziellen Erwartungen. Wichtig wird der Katar-Test sein und zu sehen, ob wir uns gut für das Rennen vorbereiten können.»

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