MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Heimspiel: Weltmeister Martin feiert mit 70.000 Fans

Von Thomas Kuttruf
Jubel in Madrid: Beim letzten großen PR-Auftritt mit seinem Arbeitgeber aus Bologna ließ sich Spaniens MotoGP-Weltmeister feiern. Auf einer Panigale V4 ging es auf den Rasen der brodelnden Arena von Atletico Madrid.

Der vergangene Sonntag lieferte ein Paradebeispiel für wirksame Öffentlichkeitsarbeit und zeigte, warum ein Motorradhersteller in aller Regel darauf besteht, dass Werksfahrer ihre Verträge ordnungsgemäß erfüllen. Die Vereinbarungen besagen: Solange ein Pilot offiziell mit einer Marke verbunden ist, darf er sich ausschließlich mit «seinem» Hersteller in der Öffentlichkeit präsentieren.

Wie es geht, demonstrierte Ducati beim letzten Heimspiel des spanischen Fußball-Erstligisten Atletico Madrid. Jorge Martin, der vor vier Wochen in Barcelona zum MotoGP-Weltmeister 2024 ernannt wurde, war einer Einladung seines Heimatclubs gefolgt, um den Verdienst des Athleten aus Madrid vor voller Hütte zu zelebrieren.

Vor dem Anpfiff rollte der «Martinator» mit Siegerhelm und Athletico-Dress auf einer Ducati Panigale V4 in die gröhlende Arena «Wanda Metropolitano» ein. Obwohl es nur gegen den 16. der Tabelle Getafe ging, war das Stadion mit gut 70.000 Fans ausverkauft. Die Stimmung bei Atletico Madrid ist derzeit bestens. Das Team liegt in der Meisterschaft auf dem Tabellenplatz 2 – und vor Erzrivale der Real Madrid.

Als gutes Omen erwies sich die Ehrenrunde des MotoGP-Helden vor dem Spiel. Jorge Martin hatte die Siegertrophäe zur Hand und feierte mit den Madrilenen seinen ersten Titel in der Königsklasse. Atletico gewann das Match 1:0 – und damit auch ein schöner letzter Sieg für Ducati. In zwei Wochen ist es an Aprilia, die Marke «Jorge Martin» bestmöglich zu bespielen.

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