Álvaro Bautista: Nach Australien verliebt in SBK-WM
Alvaro Bautista ist von der Superbike-WM begeistert
Ob Max Biaggi 2007, Carlos Checa 2008, Marco Melandri 2011 oder jetzt Álvaro Bautista: Beinahe jeder Rennfahrer, der aus dem exklusiven Kreis der MotoGP ins Paddock der Superbike-WM wechseln musste, hatte gemischte Gefühle. Das Image und Prestige der seriennahen Motorradweltmeisterschaft kann mit dem der Königsklasse nicht mithalten.
Aber die Superbike-WM hat andere Vorzüge, innerhalb weniger Wochen die ehemaligen GP-Stars ihre Meinung. Biaggi und Checa blühten in der Superbike-WM geradezu auf, wurden zugänglicher und offener wie nie zuvor. Bei Ducati-Pilot Álvaro Bautista beginnt dieser Prozess bereits nach seinem großartigen Debüt mit drei Rennsiegen beim Meeting auf Phillip Island.
«Das freundschaftliche und familiäre Miteinander im Paddock ist großartig», sagte der 34-Jährige bei Radio Marca. «Die Menschen spazieren durchs Paddock, wir Fahrer sind den ganzen Tag in Shows eingebunden und verbringen die Zeit mit den Fans von Donnerstag bis Sonntag. Es ist fantastisch, die Superbike-WM ist unterhaltsam und offen für alle. Vom Paddock bin ich absolut begeistert.»
Bisher unvorstellbar für Bautista ist die Nähe zu den Superbike-Fans. «Sie kommen auf dich zu und stellen dir Fragen – eine solche Beziehung zwischen Fans und den Fahrern ist in anderen Serien unvorstellbar», lobte der WM-Leader. «Ich möchte alle [Spanier] ermuntern, nach Aragón oder Jerez zu kommen, um das selbst zu erleben. Als Fan hat man in der Superbike-WM eine tolle Zeit.»