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Leon Haslam: Nerv eingeklemmt, trotzdem fünfte Plätze

Von Kay Hettich
Leon Haslam bekam es in den Rennen mit den Yamaha-Piloten zu tun

Leon Haslam bekam es in den Rennen mit den Yamaha-Piloten zu tun

Weil er auf dem Chang Circuit bereits Podestplätze einfahren konnte, hoffte Leon Haslam beim Meeting der Superbike-WM 2019 in Thailand erneut auftrumpfen zu können. Die Top-3 sah der Kawasaki-Pilot nur aus der Ferne.

Leon Haslam hatte gute Erinnerungen an das Superbike-Meeting in Thailand. Beim Debüt des Chang International Circuit im Kalender 2015 der seriennahen Weltmeisterschaft brauste der 35-Jährige hinter seinem heutigen Teamkollegen Jonathan Rea zweimal als Zweiter auf das Podest – damals mit der Aprilia RSV4.

Die zweiten Plätze belegte am vergangenen Wochenende aber Rea hinter dem überragenden Álvaro Bautista. Haslam musste sich aber auch den Yamaha-Werkspilot Alex Lowes und Michael van der Mark beugen. In Superpole, Lauf 1, Sprintrennen und dem zweiten Lauf erreichte der Brite fünfte Plätze.

«Im zweiten Rennen war ich aber etwas konstanter unterwegs», hielt Haslam fest. «Wir hatten größere Bremsscheiben verwendet, mit denen ich nicht das beste Feeling hatte. Grundsätzlich haben wir aber wieder Fortschritte mit dem Bike geschafft.»

Zur Erinnerung: Nach drei Jahren in der Britischen Superbike Serie muss sich Haslam an die Elektronik und die breiteren Pirelli-Reifen gewöhnen.

Aber das war nicht das einzige Problem für Haslam. «Jetzt kann ich es sagen: Ich litt in Thailand an einem eingeklemmten Nerv», verriet der Kawasaki-Pilot. «Die Entzündung flammte kurz vor dem Meeting auf, ich musste mir schmerzstillende Spritzen verpassen lassen. Ich hatte damit echt zu kämpfen und bin froh, dass ich das Wochenende überstanden habe. Über die drei fünften Plätze bin ich echt glücklich!»

Neben jeweils elf Punkten aus den Hauptrennen sammelte Haslam fünf weitere Punkte im Sprintrennen und belegt mit insgesamt 51 Zählern den sechsten WM-Rang – drei Punkte hinter Marco Melandri (GRT Yamaha).


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