MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Bravo: Der Lausitzring sichert über 500 Arbeitsplätze

Von Ivo Schützbach
Lausitzring-Geschäftsführer Josef Meier

Lausitzring-Geschäftsführer Josef Meier

Eine Rennstrecke ist immer auch ein Wirtschaftsfaktor. Geschäftsführer Josef Meier erklärte SPEEDWEEK.com, welche hochkarätigen Rennserien 2017 auf dem Lausitzring fahren sollen.

Vergangenes Wochenende gastierte die Superbike-WM zum ersten Mal seit 2007 wieder auf dem Lausitzring. Großes Pech: Nach dem hochsommerlichen Freitag regnete es an den beiden Renntagen. Das Rennen am Samstag sahen nur knapp 10.000 Zuschauer, am Sonntag waren es enttäuschende 12.000.

Der deutsche Superbike-WM-Lauf wird auch 2017 und 2018 in der Lausitz ausgetragen, es besteht ein Drei-Jahres-Vertrag mit der spanischen Agentur Dorna. SPEEDWEEK.com sprach mit Geschäftsführer Josef Meier darüber, wie wichtig der Ring für die strukturschwache Region in Brandenburg ist.

Wie viele Tage im Jahr ist der Lausitzring ausgebucht?

220 bis 230, während der Saison ungefähr 90 Prozent. Das ist sehr gut. Wir haben drei Felder, das sind die Rennen, Firmenevents und Testtage.

Wie viele Angestellte hat der Lausitzring?

Ich glaube 43.

Wie wichtig ist der Lausitzring als Wirtschaftsfaktor in der Region?

2015 ließen wir eine Studie machen. Daraus geht hervor, dass der Lausitzring 2015 über die erreichte Nettowertschöpfung insgesamt 510 Arbeitsplätze in der Region gesichert hat.

Letztes Jahr spielten wir 9,2 Millionen Euro ein, das wird sich dieses Jahr ein ganzes Stück erhöhen, da wir mit dem Airrace und der Superbike-WM zwei weitere große Veranstaltungen hatten.

Der Lausitzring ist ein erheblicher Wirtschaftsfaktor.

Was ist für 2017 geplant, was wird es neben der Superbike-WM an Großevents geben?

Wir sind permanent am schauen. Den Vertrag für die DTM wollen wir verlängern. Egal, wie die IDM 2017 ausschaut, sie wird auf dem Lausitzring sein. Mit dem Airrace haben wir einen Vertrag für dieses Jahr mit Option. Ob wir das jedes Jahr machen oder nur alle zwei Jahre, müssen wir schauen.

Was wurde aus dem Motocross-Grand-Prix?

Bestimmte Rennstrecken haben Verträge, Teutschenthal hat verlängert. Wir haben diesen Event mal bei uns durchgeführt, vom System her war das okay. Wir haben ja auch Preise bekommen, aber es war das falsche Wetter – der heißeste Tag seit Beginn der Aufzeichnung. Aber diesen Punkt kannst du nicht steuern.

Wir sind für alle offen, müssen aber nicht mit aller Gewalt alles machen. Es muss sich auch rechnen.

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