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«Monte»: Außenseitersieg mit Bryan Bouffier

Von Toni Hoffmann
Bryan Bouffier

Bryan Bouffier

Die erste Etappe der berühmten Rallye Monte Carlo ist mit einem Außenseitersieg unter dem Ford-Privatier Bryan Bouffierzu Ende gegangen.

Nach den ersten sechs Prüfungen des traditionellen Auftaktes zur Rallye-Weltmeisterschaft lag der Privatier Bryan Bouffier im Ford Fiesta RS WRC um 38,8 Sekunden vor dem Citroën-Piloten Kris Meeke. Auch der dritte Platz war eine Überraschung. Diesen erzielte mit einem Rückstand von 39,5 Sekunden der ehemalige Formel 1-Pilot Robert Kubica in einem weiteren Ford Fiesta RS WRC. «Das war ein guter Tag für uns», freute sich Bouffier. Dem stimmte auch Kubica zu, der sogar auf den ersten zwei Entscheidungen der Schnellste war und vorne lag. «Die Bedingungen sind zwar etwas ungewohnt für mich, aber ich bin sehr zufrieden», sagte Kubica, der in diesem Jahr eine komplette Saison in der Rallye-WM bestreitet.

Die etablierten Werksteams strauchelten wegen der teils verschneiten und vereisten Pisten am Vormittag wegen falscher Reifenwahl. Der französische Weltmeister Sébastien Ogier lag mit seiner Entscheidung für Slicks am VW Polo R WRC total falsch und rangierte nach der ersten Tageshälfte um 1:19,4 Minuten abgeschlagen auf den neunten Zwischenrang. Erst auf der zweiten Schleife fand der Titelverteidiger zur alten Stärke zurück und kämpfte sich am Ende des ersten Tages mit zwei Bestzeiten auf den vierten Platz (Rückstand: 47,3 Sekunden) vor. «Die Verhältnisse am Vormittag waren unglaublich», begründete Ogier sein Ergebnis. «Am Nachmittag konnte ich dann endlich attackieren. Es wird an den nächsten Tag nicht leicht.»  

Der Schweizer Altmeister Olivier Burri, im letzter Jahr in Monte Carlo Neunter, schloss zusammen mit seinem Beifahrer Fabrice Gordon den ersten Tag im Ford Fiesta S2000 mit einem Rückstand von 4:47,4 Minuten auf dem zehnten Gesamtplatz ab. Der dreifache Deutsche Meister Armin Kremer und sein Co-Pilot Klaus Wicha beendeten die WM-Premiere im von Stohl Racing eingesetzten und vorbereiteten Ford Fiesta R5 auf dem 15. Rang (8:01,3 Minuten zurück). In der WRC2-Wertung rangierte der Europameister von 2001 mit einem Abstand von 36,1 Sekunden hinter seinem Ford-Kollegen Yurii Protasov auf den zweiten Platz.  

Unglückliches Hyundai-Comeback

Für Huyndai mit Sitz im fränkischen Alzenau endete das Comeback in der Rallye-WM mit dem brandneuen i20 WRC unglücklich. Der belgische Vize-Champion rutschte schon nach nur zehn Kilometern von der Strecke im Aus. Sein spanischer Teamkollege Dani Sordo blieb auf der fünften Prüfung als bis dahin Gesamtdritter mit einer defekten Batterie liegen.  

Stand nach der 6. von 15 Prüfungen (1. Etappe):

1. Bouffier/Panseri (F) Ford Fiesta RS WRC, + 1:25:36,6 h.
2. Meeke/Nagle (GB/IRL) Citroën DS3 WRC, + 38,8 sec.
3. Kubica/Szczepaniak (PL) Ford Fiesta RS WRC, + 39,5
4. Ogier/Ingrassia (F) VW Polo R WRC, + 47,3
5. Östberg/Andersson (N/S) Citroën DS3 WRC, + 1:20,7 min.
6. Evans/Barritt (GB) Ford Fiesta RS WRC, + 1:38,6
7. Latvala/Antilla (FIN) VW Polo R WRC, + 2:20,8
8. Hirvonen/Lehtinen (FIN) Ford Fiesta RS WRC, + 2:46,9
9. Mikkelsen/Markkula (N/FIN) VW Polo R WRC, + 4:06,2
10. Burri/Gordon (CH) Ford Fiesta S2000, + 4:47,4  

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